Aktuell
Home | Nachrichten | Panorama | Trockenes Wetter lässt Lawinengefahr in Bayern sinken
Bei einem Lawinenunglück in Südtirol sind am Wochenende eine Frau und ein Kind getötet und drei weitere Menschen verletzt worden. Quelle: Uncredited/ANSA/AP/dpa

Trockenes Wetter lässt Lawinengefahr in Bayern sinken

Mehrere Lawinen sorgten am Wochenende in den Alpen für verheerende Unfälle. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Nun lässt das trockene Wetter die Lawinengefahr in den Hochlagen der bayrischen Alpen sinken.

München. Das trockene Wetter lässt die Lawinengefahr in den Hochlagen der bayerischen Alpen weiter sinken. „Die Gefahr von trockenen Lawinen wird weiter zurück gehen“, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag mit.

Weiterhin mäßige Lawinengefahr – also Warnstufe zwei von fünf – herrsche demnach oberhalb der Waldgrenze sowie im Allgäu. „Die Hauptgefahr geht von den Triebschneeansammlungen der letzten Tage aus“, hieß es. Diese Ansammlungen könnten dann als Schneebrettlawinen durch hohe Zusatzbelastung ausgelöst werden – beispielsweise von einer Skifahrergruppe ohne Abstände. An südseitigen Hängen könnten die warmen Temperaturen und die Sonneneinstrahlung dafür sorgen, dass kleinere, feuchte Lockerschneelawinen abgehen.

Todesopfer bei Lawinenunglücken in den Alpen

Am Wochenende hatten sich in den Alpen einige Lawinen gelöst. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Unter anderem starben in Südtirol eine Frau und zwei Mädchen aus Deutschland, als eine Lawine über eine gesicherte Piste raste. In der Schweiz starb ein deutscher Tourengänger in einer Lawine.

RND/dpa