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Ein Windsack mahnt Autofahrer auf der Autobahn 71 bei Geraberg (Thüringen) zu vorsichtiger Fahrweise. Quelle: picture alliance / dpa

Wetterdienst warnt: Winterstürme ziehen über Deutschland auf

Nach viel Sonne zum Jahresbeginn frischt von Freitag an der Wind auf und erreicht insbesondere an den Küsten und im Bergland Sturmböen. Im Landesinneren sind gebietsweise steife oder stürmische Böen möglich. Vor allem am Samstag droht teilweise auch Straßenglätte.

Mit einem Mix aus Sonne und Nebel ist das Wetterjahr 2020 gestartet – in den nächsten Tagen wird es allerdings ungemütlich: Meteorologen erwarten kräftige Winterstürme, vor allem an den Küsten und im Bergland.

Zum Ende der Woche erreicht der erste Tiefdruckausläufer des Jahres 2020 von Nordwesten aus Deutschland, so die Meteorologen vom Wetterdienst „Wetterkontor“. Am Freitag scheint im äußersten Süden und Südosten noch häufig die Sonne, sonst überwiegen dichte Wolken. Sie bringen von Norden und Westen her bis zum Südwesten und zur Donau zeitweise Regen oder Sprühregen. Bis zum Abend lockern von Nordwesten die Wolken auf, es gibt aber noch einzelne Schauer. Die Temperaturen steigen auf 2 bis 10 Grad. Es weht ein oft mäßiger bis frischer, an der Küste auch starker, in Böen stürmischer Wind aus Südwest bis Nordwest.

Am Samstag kann es glatt werden

In der Nacht zum Samstag erreichen die Regenwolken den Südosten, im höheren Bergland fällt auch Schnee. Im Nordwesten ist es dagegen wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. Die Temperaturen gehen auf plus 5 bis minus 2 Grad zurück.

Am Samstag ziehen laut „Wetterkontor“ teils Regen-, teils Schneefälle von den Küsten bis zu den Alpen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 400 bis 600 Meter Höhe, auf den Straßen kann es streckenweise glatt werden. 0 bis 8 Grad werden erreicht. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste starker Wind aus West bis Nordwest. Dabei gibt es starke bis stürmische Böen, an der Nord- und Ostsee sowie auf den Höhen besteht Gefahr von Sturmböen.

RND/seb