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Ein Kater stand im Mittelpunkt einer gerichtlichen Auseinandersetzung in London. (Symbolbild)

Streit um Kater kostet Nachbarn mehr als 23.000 Euro für Anwälte

In London haben sich Nachbarn vier Jahre lang darum gestritten, ob ein Kater gefüttert werden darf oder nicht.

London. Ein britisches Paar wollte seine Nachbarin mit einer einstweiligen Verfügung davon abhalten, seinen Kater zu füttern. Nach vier Jahren und hohen Prozesskosten konnte der Streit nun außergerichtlich beigelegt werden, wie britische Medien berichten.

Der grau-weiße Rassekater Ozzy war demnach immer wieder länger von zu Hause weggeblieben und anschließend mit neuen Halsbändern und satt gefressen wieder aufgetaucht. Um seinen vierbeinigen Streuner verfolgen zu können, stattete das Paar ihn mit einem GPS-Halsband aus. Die Spur führte zum Haus einer Landschaftsgärtnerin.

Zunächst bat das Paar die Gärtnerin in Briefen und Mails, seinen Kater nicht mehr zu füttern. Doch als die Frau sich nicht daran hielt, engagierten die beiden im November 2015 schließlich einen Anwalt, um eine einstweilige Verfügung gegen sie zu erwirken. Innerhalb dieser vier Jahre beliefen sich die Anwaltskosten auf beiden Seiten auf umgerechnet rund 23.000 Euro.

RND/kiel