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Baden-Württemberg, Schwäbisch Gmünd: Kerzen, Blumen und Kuscheltiere stehen vor dem Eingang eines Spielplatzes nahe der Rems. Ein dreijähriger Junge, der dort mit seiner Kindergartengruppe gespielt hatte, ist in der Rems ums Leben gekommen. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa

Dreijähriger Junge in der Rems starb vermutlich an Kälteschock

Ein drei Jahre alter Junge ist am Montagmittag in der Rems in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis in Baden-Württemberg) ums Leben gekommen. Laut Obduktion soll das Kind nicht ertrunken, sondern an einem Kälteschock gestorben sein. Das Kind hatte sich am Montag von seiner Kindergartengruppe entfernt und war unbemerkt zum Ufer gelaufen.

Schwäbisch Gmünd. Der dreijährige Junge aus Schwäbisch Gmünd, der bei einem Ausflug seines Kindergartens in einem Fluss ums Leben kam, ist laut Obduktion nicht ertrunken. Vielmehr erlitt das Kind sehr wahrscheinlich einen Kälteschock und einen Herzstillstand, als es in die fünf Grad kalte Rems rutschte. „Nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen ist eher nicht von einem Ertrinken auszugehen“, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der kleine Junge hatte sich am vergangenen Montag nach bisherigen Ermittlungen von seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz entfernt und war unbemerkt in Richtung Ufer gelaufen. Seinen leblosen Körper fanden Betreuerinnen kurze Zeit später im Wasser. Der Dreijährige starb im Krankenhaus.

RND/dpa