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Weitere Infektionen wurden in Deutschland durch Test-Ergebnisse auf das Virus Sars-Cov-2 bestätigt. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa

Liveblog zum Coronavirus: Lebensgefahr bei erstem Patient in Deutschland

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer mehr aus – auch in Europa und Deutschland. Hierzulande erstmals in Lebensgefahr schwebt ein Infizierter in Münster. Die aktuelle Lage im Liveblog.

Berlin/Hannover. Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weiter aus. Alle Entwicklungen können Sie hier im Liveblog verfolgen.

Das Wichtigste in Kürze Die Lage weltweit (Stand: 06.03.2020, 21.28 Uhr): Weltweit sind mehr als 100.000 Fälle von Infizierten gemeldet, die WHO spricht noch von etwa 98.000 Fällen. Mehr als 55.000 Menschen wurden bereits geheilt. Die Zahl der Toten liegt inzwischen bei mehr als 3300. Die meisten Fälle gibt es in China. Hier gibt es inzwischen mehr als 80.000 Infizierte und ungefähr 2900 Todesopfer. Südkorea ist mit rund 6000 Infizierten und 40 Toten das am zweitstärksten von Infektionen betroffene Land. In Iran sind bislang 107 Menschen am Coronavirus gestorben, rund 3500 Personen haben sich infiziert. So sieht es in Europa aus: Die meisten Corona-Fälle in Europa gibt es mit rund 3800 Fällen in Italien. Nach Italien zählen Deutschland und Frankreich die meisten Fälle. In Frankreich starben sieben Menschen an den Folgen der Erkrankung, in den Niederlanden bislang eine Person, in Deutschland gibt es keine Todesfälle. Das RKI hat Südtirol zum Risikogebiet erklärt. Viele Infektionen in Deutschland stünden mit dieser Region in Zusammenhang. Die Lage in Deutschland: Laut Robert-Koch-Institut gibt es am Freitagnachmittag 639 Menschen mit einer bestätigten Infektion. Die meisten davon treten in Nordrhein-Westfalen auf, im Kreis Heinsberg gibt es das intensivste Ausbruchsgeschehen. Stark betroffen sind auch Baden-Württemberg und Bayern. Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland, in dem noch keine Infektion gemeldet ist. In Münster geriet erstmals ein Infizierter in Lebensgefahr. Soforthilfe: Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028 2828. Menschen, die eine eigene Infektion befürchteten, sollen laut KBV zunächst bei der Praxis oder die Arzthotline 116 117 anrufen. Wenn ein Infizierter gleich eine Praxis aufsuche, könne diese aus Gründen des Seuchenschutzes vorübergehend geschlossen werden, hieß es.

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RND/seb/hsc/msc, mit dpa und AP