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Ein Foto des Verstorbenen mit Sarg und Kerzen stehen vor der Trauerfeier für Schauspieler Joseph Hannesschläger in der Trauerhalle des Kremtatoriums am Ostbahnhof. Hannesschäger war am 20. Januar verstorben. Quelle: Ursula Düren/dpa

„Danke für alles“: Trauerfeier für „Rosenheim-Cop“ Hannesschläger

Am Montag haben sich Angehörige und Fans auf dem Ostfriedhof in München vom „Rosenheim-Cop“-Schauspieler Joseph Hannesschläger verabschiedet.

München. Mit bewegenden Worten haben sich Angehörige, Freunde und Fans am Montag von dem „Rosenheim-Cop“-Schauspieler Joseph Hannesschläger verabschiedet. „Ich weiß, dass du entspannt und friedlich, gelegentlich sogar heiter, für immer eingeschlafen bist. Lieber Joseph, danke für alles“, sagte Münchens früherer SPD-Oberbürgermeister Christian Ude. Unter den Gästen der Trauerfeier waren auch viele Schauspieler, vor allem aus der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“, in der Hannesschläger als Kommissar Korbinian Hofer aufgetreten war.

„Der Joseph war ein Mensch mit Ecken und Kanten und mit einem großen Herzen, er war mein Freund“, sagte Max Müller (in der Serie: Michi Mohr) in seiner Rede. Alexander Duda alias Polizeipräsident Gert Achtziger erinnerte sich an den bubenhaften Charme seines Freundes und Kollegen. Damit habe er alle um den Finger gewickelt. Die Schauspielerin Michaela May nannte ihn ein bayerisches Urgestein, mit großer Liebe zur Musik. „Wenn er Musik gemacht hat, war er plötzlich ganz leicht und tänzelnd auf der Bühne“, erinnerte sie sich.

Beisetzung im engsten Familienkreis

Hannesschläger war nach einer schweren Krebserkrankung mit nur 57 Jahren gestorben. Bei der Trauerfeier war sein Sarg aufgebahrt, darauf ein Gesteck aus weißen und roten Rosen, so wie auch der Kranz seiner Frau Bettina. „In Liebe und Dankbarkeit – Dein Schnuckelchen“ stand auf der Schleife. Hannesschläger war das prominenteste Gesicht der „Rosenheim-Cops“. Vor der Trauerhalle auf dem Ostfriedhof hatten sich deshalb viele Fans versammelt, die die Feier über Lautsprecher verfolgten. Die Beisetzung soll später im engsten Familienkreis stattfinden.

RND/dpa