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Windgepeitschte Nordsee: Für das Wochenende werden um die Nordseeinseln (hier Norderney) wieder elementare Sturmböen erwartet. Quelle: Volker Bartels/dpa

Wetter-Chaos-Wochenende: Sturm im Norden, Frühling im Süden

Deutschland hat am Wochenende zwei Wetterhälften. Während im Norden wieder kalte Winde brausen, kann man im Süden fast schon angrillen. Das Sturmtief, das auf “Sabine” folgt, hat zwar einen unheilvollen Namen (“Victoria” – die Siegerin), ist aber halb so wild.

Offenbach. An manchen Orten Deutschlands dürfte es an diesem Wochenende 20 Grad warm werden. Das Wetter teilt Deutschland dann in zwei Hälften. Eine kurze Verschnaufpause zwischen zwei Tiefs lässt vor allem im Süden auch länger die Sonne durch die Wolken blitzen, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag in Offenbach vorhersagte. Im Norden drohen dagegen Sturmböen, an der Nordsee werden diese wahrscheinlich richtig schwer ausfallen und auf den Berggipfeln erreichen sie sogar Orkanstärke.

Am Oberrhein sind 20 Grad und mehr möglich

Aus dichten Wolken regnet es am Sonntag im Norden und in der Mitte. Im Süden dagegen ist es häufig aufgelockert und trocken, den meisten Sonnenschein gibt es zwischen Donau und Alpen. Die Höchstwerte steigen auf ungewöhnlich milde 14 und 18 Grad, am Oberrhein sind sogar 20 Grad oder mehr möglich, wie der DWD vorhersagte. An der Küste und in höheren Lagen ist es merklich kühler.

„Victoria“ ist trotz des Namens ein „handelsüblicher“ Sturm

Grund für sei Tief „Victoria“, laut DWD ein „normaler, „handelsüblicher“ Sturm“ für die Jahreszeit, dessen Auswirkungen weder übertrieben noch verharmlost werden sollten. Einzelne schwere Sturmböen seien zwar nicht ausgeschlossen, blieben aber wohl die Ausnahme. Abgesehen von der Nordsee und den Bergeshöhen des Harz.

„Kommende Woche geht es mit den Temperaturen wieder etwas zurück, das unbeständige und teils windige Wetter bleibt uns aber erhalten“, erklärte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann.

RND/dpa