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Ein acht Monate altes Baby wurde in Würzburg schwer misshandelt und getötet (Symbolfoto).

Baby zu Tode misshandelt: Auch 21-jährige Mutter in Verdacht

In Würzburg soll ein 23-Jähriger im Dezember 2019 ein acht Monate altes Baby getötet haben. Auch die 21 Jahre alte Mutter des Säuglings steht nun wegen Misshandlung unter Verdacht.

Gemünden/Würzburg. Etwa zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Babys in Unterfranken sind die Ermittlungen fast abgeschlossen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Würzburg. Mittlerweile werde auch die Mutter des Kindes der Misshandlung von Schutzbefohlenen beschuldigt. Hauptverdächtig sei aber weiter der Lebensgefährte der 21-Jährigen, die nicht in Untersuchungshaft sitzt. Gegen den 23-Jährigen werde wegen Mordes ermittelt. „Er hat sich bislang nicht geäußert“, sagte der Sprecher.

Der Deutsche soll das acht Monate alte Baby im vergangenen Dezember im Raum Gemünden (Landkreis Main-Spessart) getötet haben. Die Mutter, ebenfalls deutsche Staatsangehörige, hatte ihren Sohn am 20. Dezember leblos in seinem Bett gefunden. Bei der Obduktion des kleinen Leichnams entdeckten die Rechtsmediziner Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Zudem könnte der Bub schon vor seinem Todestag misshandelt worden sein. „Wir haben Hinweise auf ältere Verletzungen des Kindes“, sagte der Sprecher. Zum möglichen Motiv ist bisher nichts bekannt. Der 23-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

RND/dpa