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Zwischenfall an der Supermarktkasse. Quelle: Tom Weller/dpa

Strafverfahren: Mann hustet 24-Jährigen absichtlich an

Zwischenfall mit Folgen: Weil eine Supermarktkasse kurzzeitig unbesetzt war, hat in Nordrhein-Westfalen ein Mann einen 24-Jährigen angehustet. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Zwischenfälle wie diese sind derweil kein Einzelfall.

Brilon. Mit den Worten “Ich habe Corona” hat ein 38-Jähriger einen jungen Mann an einer Supermarktkasse in Nordrhein-Westfalen angehustet – und nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung am Hals. Der 38-Jährige sei in Brilon aggressiv aufgetreten und habe sich über eine kurzzeitig unbesetzte Kasse aufgeregt, erklärte die Polizei. Ein 24-Jähriger habe bei dem Vorfall versucht, den Mann zu beruhigen. Dabei sei er dann angehustet worden. Ob der 38-Jährige tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, müsse nun das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises prüfen, sagte ein Polizeisprecher.

Grundlos bedrängt

Auch in Gütersloh wurden Menschen absichtlich angehustet. In der Fußgängerzone habe ein 52 Jahre alter Rollstuhlfahrer am Donnerstagmittag mehrere Menschen grundlos bedrängt. Die 57-Jährige, die er zuerst belästigte und anhustete, verständigte die Polizei. Für den Gütersloher zieht das ein Strafverfahren wegen Körperverletzung nach sich.

RND/dpa