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Wimmern in einem Gebüsch: In Schleswig Holstein entdeckte ein Passant am Samstagmorgen einen stark unterkühlten Säugling. Quelle: Fabian Strauch/dpa

Baby im Busch – Passant findet unterkühlten Säugling

Ein Passant im schleswig-holsteinischen Norderstedt hörte am frühen Samstagmorgen das Wimmern eines Babys. In einem Gebüsch fand er in einer Wolldecke einen stark unterkühlten Säugling. Nach der Mutter sucht nun die Polizei – Spuren zufolge könnte sie den Jungen auf dem Fußgängerweg zur Welt gebracht haben.

Norderstedt. Ein Passant hat im schleswig-holsteinischen Norderstedt (Kreis Segeberg) einen frisch entbundenen Säugling in einem Gebüsch im schleswig-holsteinischen Norderstedt gefunden. Wimmernde Geräusche hatten den 30-Jährigen am frühen Samstagmorgen um 3.45 Uhr aufmerksam gemacht, woraufhin er den stark unterkühlten Jungen in einer Wolldecke fand, wie die Polizei mitteilte. Ein Notarzt brachte das Kind in ein Hamburger Krankenhaus, wie der NDR auf seiner Website berichtete.

Das Neugeborene wurde in ein Krankenhaus gebracht. Spuren deuten laut Polizei darauf hin, dass der Säugling in unmittelbarer Nähe einer Kindertagesstätte auf dem Fußweg zur Welt gebracht wurde. Die Mutter des Babys konnte zunächst nicht ausfindig gemacht werden.

Zu den weiteren Umständen ermittelt nun die Kriminalpolizei und sucht nach Zeugen.

RND/dpa/hal