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Corona macht die Fäuste locker: Die Berliner Polizei sucht nach einem Schlägerduo, das einen Mann verprügelte, weil der sie im Supermarkt bei einer Kassiererin angezeigt hatte - beide trugen keinen Mund-Nase-Schutz. (Symbolfoto) Quelle: Paul Zinken/dpa-zb-Zentralbild/d

Corona-Aggression in Berlin – Angriff vor Supermarkt

Ein Kunde gab in einem Supermarkt der Kassierin einen Wink – ein Pärchen hatte keinen Mund-Nase-Schutz aufgesetzt. Die Bezichtigten warteten vor dem Laden, griffen den 53-Jährigen an und verletzten ihn durch Tritte gegen den Kopf. Die Berliner Polizei sucht nun nach dem Schlägerduo.

Berlin. Ein Kunde ist vor einem Berliner Supermarkt niedergeschlagen und mit Tritten auf den Kopf verletzt worden, weil er den fehlenden Mund-Nase-Schutz der Angreifer bemängelt hatte. In dem Supermarkt soll der 53-Jährige eine Kassiererin angesprochen und auf den fehlenden Mundschutz eines Mannes und dessen Begleiterin aufmerksam gemacht haben, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Die beiden hatten an der Kasse gewartet.

Nachdem der 53-Jährige das Geschäft verlassen hatte, soll der kritisierte Mann auf ihn zugegangen und mit ihm diskutiert haben. Kurz darauf habe er unvermittelt auf den 53-Jährigen eingeschlagen, der zu Boden ging. Während die Begleiterin des Schlägers sich dann auf den liegenden Mann gesetzt haben soll, trat ihr Partner den Angaben zufolge gegen den Kopf des Opfers. Der 53-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen. Die Polizei sucht nun den Schläger und dessen Begleiterin.

RND/dpa