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Das Auftreten der Polizei verhindert oft Schlimmeres: In Berlin schützte ein Ladenbesitzer einen von rund 20 Personen attackierten Jugendlichen, bisldie Beamten eintrafen. (Symbolfoto) Quelle: imago images/Alexander Pohl

16-Jähriger von Ex-Freundin in die Falle gelockt

Prügelei vor einem Spätkauf am Berliner Alexanderplatz. Eine 15-Jährige lockt ihren 16-jährigen Ex-Freund nach einem Streit in die Falle. Eine 20-köpfige Gruppe greift ihn an – der Ladenbesitzer nimmt den Verletzten in Schutz, bis die Polizei kommt.

Berlin. Ein 16-Jähriger ist Zeugen zufolge vor einem Spätkauf am Alexanderplatz von einer größeren Gruppe angegriffen und verletzt worden. Die 15-jährige Ex-Freundin habe den Teenager den Zeugen zufolge nach einem Streit zum Tatort gelockt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dort soll ihn eine 20-köpfige Gruppe am späten Freitagabend geschlagen und getreten haben. Ein Mann soll den Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben.

Wie Zeugen laut Polizei weiter berichteten, soll der Späti-Besitzer dem Jugendlichen dann in seinem Laden Schutz geboten und die Gruppe aufgefordert haben, sich zu entfernen. Als die Angreifer bemerkten, dass ein Polizeiwagen naht, seien sie Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz geflüchtet. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

RND/dpa