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Jedes zweite Urinal einer öffentlichen Toilette an einer Autobahn in Großbritannien ist abgeklebt. Quelle: Jonathan Brady/PA Wire/dpa

Keine Urinale mehr? Corona-Schutz soll Herrentoiletten verändern

Herrentoiletten könnten nach der Corona-Krise nicht mehr so sein wie zuvor. Experten der britischen Toilettengesellschaft fordern jetzt, Urinale wegen ihrer unzureichenden Hygiene zu verbieten. “Supermodernen Toiletten” solle es in Zukunft geben.

London. Das Coronavirus sollte nach Ansicht von Experten auch dem Urinal den Garaus bereiten. Verwaltungen und Unternehmen müssten für infektionssichere öffentliche Toiletten sorgen, forderte die britische Toilettengesellschaft. Dazu gehörten das Auslösen der Spülung per Fuß und Wasserhähne mit Sensor. In Herrentoiletten solle es statt langen Reihen voller Urinale künftig wie bei Frauen nur noch Einzelkabinen zum Sitzen geben.

“Toiletten ein entscheidender Teil”

“Wir wollen das Leben zurück in dieses Land bringen und Toiletten sind ein entscheidender Teil davon”, sagte der geschäftsführende Direktor der Gesellschaft, Raymond Martin, der Zeitung “Sunday Times”. Die von ihm geforderten Umbauten würden zwar teuer, aber die Tourismusbüros sollten den Besuchern sagen: “Kommt, seht unser Schloss, kommt, seht unsere Strände, kommt, seht unsere supermodernen Toiletten.”

RND/AP