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Blickt über den Brillenrand hinaus: Gloria Fürstin von Thurn und Taxis sieht als bekennende Katholikin in der derzeitigen Krisenzeit den Teufel am Werk. Quelle: Felix Hörhager/dpa

Gloria von Thurn und Taxis: Teufel ist am Werk

Alles derzeit Schlechte auf Erden kommt vom Höllenfürsten, das verriet die bekennende Katholikin Gloria von Thurn und Taxis der “Augsburger Allgemeinen”. Sex und Shoppen hält die 60-Jährige für “wunderbare Ruhigstellungsdrogen”. Am Islam findet die Chefin des Regensburger Fürstenhauses den „Glaubenseifer der Muslime beeindruckend”.

Augsburg. Die bekennende Katholikin Gloria von Thurn und Taxis sieht in der derzeitigen Krisenzeit den Teufel am Werk. „Der Teufel ist die Ursache für alles, was auf der Erde schlecht läuft“, sagte die Chefin des Regensburger Fürstenhauses der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwochausgabe). „Je weiter wir uns von Gott entfernen, desto breiter wird die Machtbasis des Bösen.“ Sie selbst habe sich „früh entschieden, auf der Seite der Guten für den Glauben an Gott zu kämpfen“.

„In allem, was auf der Welt passiert, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, ja selbst in den Träumen, kann man versuchen, den Fingerzeig Gottes zu erkennen“, sagte die 60-Jährige, die eine „allgemeine Müdigkeit in der Glaubensweitergabe“ beklagt. „Mein Eindruck ist, dass Sex und Shoppen wunderbare Ruhigstellungsdrogen sind, so dass Religion einfach im Bedürfniskanon der Menschen keinen Stellenwert mehr hat.“

Religion sei selbst bei getauften Menschen bestenfalls noch ein kulturelles Relikt. Im Islam sei das anders: “Der Glaubenseifer der Muslime ist beeindruckend.”

RND/dpa