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Eine Flasche Bud Light. Quelle: picture alliance / Photoshot

103-Jährige feiert Corona-Überleben mit eiskaltem Bier

Niemand glaubte, dass die 103-jährige Amerikanerin Jennie Stejna ihre Corona-Infektion überleben würde. Die Kranke selbst war bereit, aus dem Leben zu treten. Doch wie durch ein Wunder wurde sie wieder gesund und feierte ihr Überleben auf ganz bodenständige Weise.

Alte und uralte Menschen bangen besonders, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Unter den Über-80-Jährigen sind schwere und auch tödliche Verläufe der Lungenkrankheit Covid-19 häufiger. Jennie Stejna aus Massachussetts war 103 Jahre alt, als sie das tückische Fieber und andere Symptome bekam.

Jennie Stejna war bereit für den Himmel

Sie war die Erste in ihrem Pflegeheim, deren Corona-Infektion bemerkt wurde. Stejna wurde in ein separates Zimmer verlegt. Ihre Enkeltochter Shelley Gunn erinnerte sich bei „USA Today“, wie sich der Gesundheitszustand der Greisin verschlechterte. Sie habe sich bei ihrer Oma für alles Gute bedankt, dass sie ihr im Leben zuteil habe werden lassen. Gunns Ehemann Adam hatte Stejna gefragt, ob sie bereit sei, in den Himmel zu gehen. „Zur Hölle ja!“, habe die resolute Dame geantwortet.

Sie habe nicht gewusst, was Covid-19 bedeutete, so Adam Gunn. Sie habe nur gewusst, dass es sehr schlimm um sie stand.

Am 13. Mai bekamen die Gunns dann die gute Nachricht, dass Stejna überlebt habe: „Unsere zähe polnische Großmutter hat ganz offiziell das Coronavirus geschlagen“, sagt Adam Gunn.

Schon lange hatte Stejna kein eiskaltes Bier mehr gehabt

Und dann bekam Stejna eine Flasche mit eiskaltem Budweiser Light, um zu feiern. Eins ihrer Lieblingsgetränke, dass sie schon Ewigkeiten nicht mehr getrunken hatte.

Jennie Stejna hat ihr ganzes Leben in Massachusetts verbracht. Ihr Ehemann, mit dem sie 54 Jahre zusammen war, starb 1992. Sie hat zwei Kinder, drei Enkelkinder, vier Urenkel und drei Ur-Ur-Enkel. Sie ist Fan der Baseballmannschaft Boston Red Sox, saß früher gern auf der Veranda, um den Sportübertragungen im Radio zu lauschen.

In ihrem Pflegeheim gibt es noch 33 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

RND/big