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Während einer Gassirunde wurde ein vier Monate alter Welpe von einem Radfahrer angefahren. (Symbolbild) Quelle: Mateusz Grabowski/Unsplash

Genick gebrochen: Radfahrer überfährt Welpen – und fährt einfach weiter

Während einer Gassirunde in Stuttgart wurde ein vier Monate alter Welpe von einem Radfahrer angefahren. Das Tier war sofort tot – doch der Radfahrer fuhr einfach weiter. Nun wendet sich die Hundehalterin in einem verzweifelten Facebook-Post an den Flüchtigen.

“Glauben an die Menschheit verloren” – mit diesen Worten beginnt der Facebook-Post von Hundehalterin Caro, die vor wenigen Tagen auf tragische Weise ihren Welpen Lucy verloren hatte. Während einer Gassirunde wurde der vier Monate alte Hund von einem Radfahrer angefahren. Lucy sei angeleint gewesen, während der Radfahrer, ohne zu klingeln, von hinten angefahren gekommen sei. Bei dem Unfall brach sich Lucy das Genick, sie war sofort tot.

“Der Schmerz sitzt tief”

Statt abzusteigen und zu helfen, soll der Radfahrer jedoch einfach weitergefahren sein – ein Zustand, der den ohnehin schon schmerzhaften Verlust der kleinen Lucy für ihre Besitzerin noch unfassbarer und schmerzhafter macht. In einem verzweifelten Facebook-Post hat sich diese nun direkt an den Radfahrer gewandt und drückt darüber hinaus ihre Trauer aus: “In 20 Jahren Hundehaltung ist mir so etwas nie passiert – der Schmerz sitzt tief.”

Für die Hundehalterin zeige der Fall, wie waghalsig sich Radfahrer im Straßenverkehr verhalten würden: “Es hätte auch ein Kind sein können”, schreibt sie weiter. “Wärst du angehalten, hätte es diese aktuelle Situation erträglicher gemacht.”

RND/liz