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Polizisten ermitteln nach der Vergewaltigung einer Joggerin in Kleinmachnow. Quelle: Julian Stähle

Joggerin vergewaltigt: Zusammenhang mit anderem Sexualverbrechen?

Im Fall der in einem Waldstück bei Berlin vergewaltigten Joggerin hat die Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den Täter. Die Ermittler prüfen allerdings, ob es einen Zusammenhang mit einem anderen Sexualverbrechen gibt, die Opfer: zwei 14-Jährige.

Dreilinden. Nach der Vergewaltigung einer 27-jährigen Joggerin im Wald zwischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und Berlin sucht die Polizei weiter nach dem mutmaßlichen Täter. “Die Kriminalpolizei arbeitet auf Hochtouren”, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Einen Verdächtigen habe man noch nicht gefunden. Allerdings prüft die Polizei einem Medienbericht zufolge einen Zusammenhang mit einem Sexualdelikt, zu dem es nur eine Woche zuvor gekommen sei soll.

Zwei Schülerinnen (beide 14) sagten aus, am Samstag vor einer Woche, nur drei Kilometer vom aktuellen Tatort entfernt, an einer Bushaltestelle in Stahnsdorf von einem Jugendlichen sexuell belästigt worden zu sein, berichtet die “Bild”-Zeitung. Die Täterbeschreibung soll ähnlich zu der im aktuellen Fall sein. “Ob es einen Zusammenhang gibt, kann ich nicht konkret sagen”, sagte ein Polizeisprecher der Zeitung.

Joggerin in Gebüsch gezerrt und vergewaltigt

Die Joggerin wurde nach eigenen Angaben am Sonntag nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen, offenbar über mehrere Stunden. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexualverbrechen. Nach Angaben der Frau soll der Mann etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe braune Augen und sei mit einer blauen Jogginghose und einem orangefarbenen Rucksack bekleidet gewesen.

RND/seb/dpa