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„Das Universum und ich“ und mehr Buchtipps

Eine Astrophysikerin, die das Weltall liebt und alle erklären kann, ein bekannter Soziologe, der nicht nur die alte Bundesrepublik zu deuten weiß, und ein Farbexperte in der Wunderkammer des Blau – die Buchtipps von Kristian Teetz.

 

Sibylle Anderl: Das Universum und ich. Astrophysik und Philosophie reichen einander selten die Hand. Dabei geht es in beiden Disziplinen unter anderem um den Ursprung der Welt. Die 36-jährige promovierte Astrophysikerin Sibylle Anderl hat mit ihrem Buch nun eine sehr lesenswerte Liebeserklärung ans Weltall verfasst. Dafür fünf Sterne.

Heinz Bude: Adorno für Ruinenkinder. Grundlage sind rund 30 Jahre alte Gespräche mit Zeitzeugen der 68er-Bewegung, mit bekannten wie Hanna Schygulla, aber auch mit unbekannten. Die haben nichts an Aktualität verloren, zumal Bude sie noch einmal von heute aus betrachtet. Eine kleine Reminiszenz: Das Buch erscheint bei Hanser, sieht aber aus wie ein Teil der Suhrkamp-Kultur.

Jürgen Goldstein: Blau. Die beliebteste Farbe der Deutschen ist Blau. Jürgen Goldstein hat sich nun in die Wunderkammer seiner Bedeutungen – so der Untertitel des Buchs – begeben, um zu staunen und zu schwärmen. Unter anderem untersucht er das restaurierte Caspar-David-Friedrich-Bild „Mönch am Meer“, aber auch das Blau in der Musik, womit er bei Miles Davis und Jim Morrison landet.

Von Kristian Teetz

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