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Ingo Schulze

„Überrascht haben mich die Ansichten von Uwe Tellkamp nicht“

Der Schriftsteller möchte sich gerne mit den Unterzeichnern der umstrittenen „Erklärung 2018“ und Flüchtlingen zusammen an einen Tisch setzen. Im Interview erzählt er auch, weshalb die Empörung in seiner Heimatstadt Dresden so groß ist.

Sie weilen derzeit als Gastprofessor in den USA. Wie haben Sie aus der Ferne die Nachricht aufgenommen, dass sich Intellektuelle in der „Erklärung 2018“ gegen „illegale Masseneinwanderung“ aussprechen?

Kennen Sie diesen alten Kinderwitz, in der ein Volkspolizist in ein Geschäft geht und sagt: „Ich hätte gern einen Globus von Cottbus“? Daran musste ich denken, als ich die beiden Sätze, die sich „Erklärung“ nennen, las. Ich würde sehr gern mit den Unterzeichnern über das, was sie „Masseneinwanderung“ nennen, sprechen, über die Ursachen, Bedingungen und Auswirkungen von Vertreibung und Flucht und die Versuche, in Deutschland Asyl zu finden. Ich würde zu diesem Gespräch auch diejenigen bitten, die es unmittelbar betrifft, sowohl Flüchtlinge als auch Deutsche, die in ihrem Alltag mit ihnen zu tun haben. In aller Regel empören sich diejenigen am meisten über Flüchtlinge, die keinen oder kaum Kontakt mit ihnen haben. Je weniger man voneinander weiß, desto schwieriger wird es, sich über unterschiedliche Erfahrungen zu verständigen – sofern man das überhaupt will. Die Unterzeichner dieser Erklärung wissen doch, dass jene Demonstrationen, mit denen sie sich solidarisieren, die Hemmschwellen für nationalistisches und rassistisches Verhalten absenken und nicht selten Gewalt zur Folge haben.In den USA hat sich seit Trump für einen Weißen auf den ersten Blick wenig verändert, für Mexikaner oder Menschen mit dunklerer Hautfarbe ist es ein anderes Land geworden, in dem verdeckte oder offene Anfeindungen alltäglich geworden sind, selbst in einer Universitätsstadt.

Bei Uwe Tellkamps Eröffnungsbeitrag zur Diskussion im Dresdner Kulturpalast Mitte März konnte man den Eindruck gewinnen, er greife Sie direkt an, weil er seine Beispiele mit Ihrer Feststellung beschloss, wo denn der „Meinungskorridor“ in den Medien sei. Möchten Sie sich dazu äußern?

Ich war in einem Radiointerview gefragt worden, was ich von der sogenannten „Charta 2017“ halte. Da ich einige der Unterzeichner persönlich kenne und auch eingeladen worden war, diese „Charta“ mit zu unterzeichnen, habe ich sinngemäß gesagt, dass ich gern mal wissen würde, was sie unter diesem „Gesinnungskorridor“ verstehen. Aufzuzählen, welche Äußerungen oder Entscheidungen mir nicht passen, würde auch bei mir, würde wohl bei jedem eine lange Liste ergeben. „Gesinnungskorridor“ ist doch eher dazu angetan, in seiner Pauschalität und Inhaltslosigkeit notwendige Auseinandersetzungen mit den Medien zu verhindern. Zudem habe ich keineswegs den Eindruck, dass diejenigen, die sich da äußern, nicht zu Wort kämen. Das Gegenteil ist doch der Fall. Und wenn ich mich öffentlich äußere, werde ich natürlich auch angegriffen. Ich kann nicht austeilen und dann herumbarmen, wenn ich selbst einstecken muss. Überrascht haben mich die Ansichten von Uwe Tellkamp nicht. Wir haben vor zwei Jahren in der Dresdner Kreuzkirche miteinander diskutiert, moderiert von Susanne Dagen, die ich schon länger kenne und mag, deren Engagement der letzten Monate ich aber nicht verstehe.

Der Publizist Matthias Matussek hat jüngst auf einer „Merkel-Muss-Weg“-Demo angesichts der Gegendemonstranten frohlockt, dass Linke nun gegen eine regierungsfeindliche Kundgebung demonstrierten. Verschieben sich infolge der Debatte die Grundvorstellungen darüber, was es heißt, rechts oder links zu sein?

Ich denke nicht, dass die Polarisierungen unserer Gesellschaft durch ein Rechts-Linksschema angemessen ausgedrückt werden können. Wer für eine Demokratie eintritt, die sozialer Gerechtigkeit und den Menschenrechten verpflichtet sein soll, sieht diese mindestens von zwei Seiten bedroht: durch den Neoliberalismus, der in den letzten Jahrzehnten die sozialen Standards demoliert hat und die Gemeinwesen erpresst, und durch einen Nationalismus und extremen Konservatismus, der die sozialen und ideellen Leerräume, die der Neoliberalismus geschaffen hat, versucht zu besetzen. Jede Seite geriert sich als Alternative zur anderen, in diese Falle darf man nicht tappen. Ich würde immer versuchen, gegen beide Seiten zu argumentieren.

Sie stammen aus Dresden. Weshalb empört man sich gerade in dieser Stadt, die ungleich weniger Asylsuchende beherbergt als westliche Städte derselben Größe?

In Dresden zeigt sich nur deutlicher als anderswo, was für das ganze Land zutrifft. Darüber, warum es ausgerechnet in Dresden stattfindet, kann ich nur mutmaßen. Nirgendwo war die Euphorie über den Beitritt größer und vehementer als in Elbflorenz und der sächsischen Provinz. Erinnern Sie sich an „König Kurt“ (Biedenkopf). Bei den Landtagswahlen 2004 gab es 9,2 Prozent für die NPD. Das war ein Schock. Das Muster, dass sich die Unzufriedenheit mit „Schwarz“ eher durch die Wahl von „Rot“ äußert (und umgekehrt), funktioniert in Sachsen schon länger nicht mehr. AfD und Pegida sehe ich zumindest teilweise auch als das Produkt einer Politik, die zu wenig auf soziale Gerechtigkeit geachtet hat. Die Schuld für die soziale Schieflage nun allerdings Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben, ist auch feige, weil man offenbar nicht über die eigentlichen Gründe nachdenken will. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass manche aus ihrer Empörer/Opfer-Rolle nicht mehr heraus wollen. Denn erst jetzt fühlen sie sich wahrgenommen und als Teil einer Gemeinschaft, die sie sich nicht mehr nehmen lassen wollen. Es wird wohl immer Menschen geben, die ihr Selbstwertgefühl aus der Verachtung anderer ziehen und die die Menschenrechte nicht allen Menschen zugestehen.

In einem Gastbeitrag schrieben Sie jüngst: „Eine Haltung, die nur wünscht, dass die AfD-Wähler wieder verschwindet, verschlimmert die Situation nur.“ Welche Haltung würden Sie sich stattdessen wünschen?

Eine möglichst umfassende und differenzierte und damit natürlich auch selbstkritische Haltung, die sich eben keinen Globus von Deutschland bastelt. Man kann nicht über Fluchtursachen sprechen und dann auf die Schleuser zeigen. Eine wichtige Frage ist doch, welche Mitverantwortung am Zustand der Welt unser way of life trägt, sowohl sozial-ökonomisch wie ökologisch. Das reicht vom Waffenexport über das Handy und das Baumwollhemd bis zur Tafel Schokolade oder der Kapsel Kaffee. Wir hängen da alle mehr oder weniger mit drin, und jede und jeder von uns weiß das letztlich auch, das ist ja bekannt. Die Frage ist nur: Wie finden wir da heraus? Darüber grundsätzlich zu diskutieren wünschte ich mir. Das wäre lohnend.

In jenem Gastbeitrag dreht sich alles um die Frage: „Wer ist wir?“ Sehen wir gerade, wie sich in der lautstarken Opposition zur „Erklärung 2018“ ein neues Wir bildet?

Glücklicherweise gibt es dieses Wir schon längst.

Von Nina May/RND

47 Kommentare

  1. In einem Gastbeitrag schrieben Sie jüngst: „Eine Haltung, die nur wünscht, dass die AfD-Wähler wieder verschwindet, verschlimmert die Situation nur.“ Welche Haltung würden Sie sich stattdessen wünschen?

    Eine möglichst umfassende und differenzierte und damit natürlich auch selbstkritische Haltung, die sich eben keinen Globus von Deutschland bastelt.
    so ist es, dann verschwinden verschwörungstheoretiker von selbst.

  2. „In aller Regel empören sich diejenigen am meisten über Flüchtlinge, die keinen oder kaum Kontakt mit ihnen haben.“

    Das ist der springende Punkt, da können sich einige Kommentatoren hier im Forum angesprochen fühlen!

    • Elena Schünemann

      „Die [akademisch aufgebrezelten] Unterzeichner dieser [kümmerlichen] ‚Erklärung‘ [Gemeinsame Erklärung 2018 → https://www.erklaerung2018.de/%5D wissen doch, dass jene Demonstrationen, mit denen sie sich solidarisieren, die Hemmschwellen für nationalistisches und rassistisches Verhalten absenken und nicht selten Gewalt zur Folge haben.“

      DAS ist – meiner Meinung nach – der springende Punkt!

      Die Unterzeichner machen „den Flüchtling“ zum Sündenbock und fördern dadurch das primitivistische Denken in der Breite und die wahrscheinliche Zunahme von Lynch-Fantasien und rassistisch motivierter, krimineller Gewalt.

      Furchtbar!

      Ingo Schulzes Bemühen um Verständigung und Ausgleich zwischen den Parteiungen ist in höchstem Maße lobenswert und verdient Unterstützung!

      • Ich muss bei dem Thema gerade an die tagtägliche Realität denken. Bei 7(!) Messerangriffen täglich im Jahre 2017 alleine in Deutschland und Macheten- und Messermorden in Deutschland und bei 70% Straftätern nichtdeutscher Herkunft von „Sündenbock“ zu lamentieren.
        Nizza, Brüssel, Paris, London, Barcelona oder Rotherham (1400 minderjährige weibliche Opfer pakistanischer Gangs)und Telfort (gerade aktuell, man vermutet 100 Opfer).
        Das wäre in etwa so,bei Ihrem naiven, weltfremden und geradezu absurden Beitag ,als würde ein Pharisäer von Attila dem Hunnen, als dem barmherzigen Samariter schreiben.
        Appropo, welche Gesinnung hatte denn Anis Amri und die Mörder in den o.g Städten?

        • „…Bei 7(!) Messerangriffen täglich im Jahre 2017…“
          Wenn Sie die Bild für ein Informationsmedium halten, ist bei Ihnen Hopfen und Malz verloren!

        • Das Chamäleon ist wieder unterwegs….*gääääähhhhhnnnnnnnnnnnnnn

  3. Die Flüchtlinge werden von Pegida nicht für eine soziale Schieflage verantwortlich gemacht. Das ist falsch.
    Daran sind die Politiker Schuld und das wird auch so kommuniziert .

    An der ausufernden Kriminalität bzw. Gewaltkriminalität sind aber nicht die Politiker Schuld. Wenn nämlich Frauen aus Angst davor vergewaltigt, missbraucht oder ermordert zu werden ,nicht mehr aus dem Haus gehen, dann ist das weder Stimmungsmache, noch eine soziale Schieflage, sondern ganz einfach der unkontrollierten Massenzuwanderung patriarschisch erzogener Männer geschuldet. So einfach ist das.

    • Irmelie Schön

      Aha, „Maren-Bianca Barharn“, bei Pegidaisten handelt es sich Ihrer Meinung nach also „ganz einfach um die unkontrollierte Massenzuwanderung patriarschisch erzogener Männer“, die unter den Dresdener Frauen Angst und Schrecken verbreiten? Ist das nicht reichlich pauschal geurteilt? Da ist doch bestimmt auch die eine oder andere zeternde Oma dabei, glauben Sie nicht? Ob wohl Lutz Bachmann und Norbert Kasteinecke mit Ihrer harschen Aburteilung der keifenden Mitläufer dieser lärmenden Heulsusenparade einverstanden sind?

  4. Ich würde sagen das ist mal wieder eine Nebelkerze: „In aller Regel empören sich diejenigen am meisten über Flüchtlinge, die keinen oder kaum Kontakt mit ihnen haben.“ Einfach so rausgehauen ohne Bezug zur Wirklichkeit.
    Der gute Mann sollte mal mit Polizisten und Behördenmitarbeitern Kontakt aufnehmen die intensiven Kontakt mit Flüchtlingen haben, auch das Sicherheitspersonal in Flüchtlingsheimen ist eine gute Quelle oder in der Fußgängerzone auf Tuchfühlung gehen, gerne auch mal mit Kopftuchfrauen das Gespräch suchen. Die Leute, die das tun, sind danach in der Regel keine Integrationsoptimisten mehr.

    • Ach so. und warum gibt es,statistisch gesehen, die höchste Ausländerfeindlichkeit dort wo es am wenigsten Ausländer gibt in Deutschland???
      Alles purer Zufall, alle Flüchtlinge und Ausländer aus der Levante und Mittelasien haben kriminell und asozial zu sein?
      Ihr einziges Ziel in Deutschland, ist die Zerstörung des Deutschtums und nicht die Flucht vor Krieg,Gewalt und Elend, oder? Damit sie dem ahnungslosen Klaus seinen hart erarbeiteten Wohlstand rauben können.
      Es werden immer die Extrembeispiele sofort zur Verallgemeinerung herangezogen – ist ein junger Flüchtling ein erbärmlicher, feiger Messerstecher MÜSSEN es alle jungen Flüchtlinge sein.

      • Eratosthenes
        versuchen sie es nicht mit logik, sie ist nicht jedermanns sache. schmunzeln. wer vorurteile sehr gern pflegt, hat mit logik selten was am hut. bestand die ddr nicht nur aus kommunisten? wie man sich doch irren kann. bachmann und konsorten mussten sich gut getarnt haben. bei uns im westen sind es die biedermänner, die jetzt aus ihren deckungen kriechen um das nächste tausendjährige reich zu gründen. schmunzeln. man sollte ihnen einen vogel zeigen. aber nicht gerade den phönix.

      • Norbert Kasteinecke

        @Eratosthenes
        Ich schätze Sie so ein, dass Sie schon wissen, was Sie da für einen Blödsinn schreiben.
        Nur, die Frage sei erlaubt, warum machen Sie das?

        • Es wundert mich nicht, das Sie meinen Kommentar als Blödsinn abtun, da er doch Ihrer politischen Agenda zuwider läuft.

          • Vielleicht hat ihre Statistik etwas mit Resignation zu tun. Vielleicht funktioniert Ihre Statistik in vielen Brennpunkten, wie beispielsweise Neukölln nicht mehr, weil die meisten Deutschen verdrängt wurden. Vielleicht muss man auch kein Alkoholiker sein um über die Schädlichkeit von Alkohol sprechen zu können, vielleicht ist ein statistischer Zusammenhang gar nicht zu erwarten, vielleicht ist die Umerziehung in machen Gegenden Deutschlands zu weit fortgeschritten und Selbstbehauptungs- und Selbsterhaltungskräfte sind verkümmert. Die Übergriffe der Sylvesternacht in Köln wären ein Beleg dafür, wo über tausend deutsche Frauen belästigt und missbraucht wurden ohne das sich die mir Sicherheit auch tausend Deutschen Männer einfach weggeduckt haben. Ich schätze in Ostdeutschland hätten die Muschigrapscher erstmal ein paar an die Backen bekommen, natürlich mit nachträglichen Rassismusprozessen und Packgejole.
            Die von Ihnen sicherlich gemeinten Ostdeutschen sind den Westdeutschen erfahrungsmäßig einfach voraus. Sie haben zwei Sozialistische Diktaturen hinter sich und haben gelernt, das die politische Führung das Volk belügt, opfert, missbraucht und der eigene Machterhalt wichtiger als die Bürger sind. Diese Ossis sind bereit aufzustehen und sich zu wehren, wenn sie merken das sie wieder belogen werden ob mit der No Bailout Lüge oder der Integrations- und Zuwanderungslüge der Integrationsoptimisten. Sie wissen vielleicht auch noch, wie Gerhard Schröder vor der Hamburg Wahl 1997 tönte: „Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar sofort“
            Die Leute merken, dass sie veräppelt werden und die Ostdeutschen haben gelernt sich zu wehren, die wollen sich nicht wieder verarschen und verheizten lassen.

          • Ach wie süß… Sie haben jetzt gemerkt das die regierenden Parteien uns hinters Licht führen.
            Ich erinnere nur an Kohls Aussage von den blühenden Landschaften und an Blüms Aussage von der sicheren Rente.

          • Eratosthenes sie sind ja ein ganz schlauer, Kohls Landschaften sind nunmal Wirklichkeit geworden und die wollen sich die Ossis nicht wieder von Integrationsverweigerern versauen lassen. Der Satz von Blüm hat sich nun mal auch bewahrheitet. Über 30 Jahre ist er her und hat somit für eine ganze Generation Rentner gestimmt. Wenn die nachfolgenden Generationen sich nun auch darauf berufen möchten, sollen sie doch auch ihren Beitrag dazu leisten. Die jetzige Generation von Schröder bis Merkel, verballert aber den deutschen Wohlstand für den Rest der Welt und wird daher von der Rente nicht mehr viel zu erwarten haben. Schlimmer noch der innere Frieden, der eine Selbstverständlichkeit war, wird darüberhinaus noch für Zuwanderung geopfert.

          • Hallo Peter X,

            Was nützen den Ostdeutschen sterile, blühende Landschaften ohne ausreichend und gut bezahlte Arbeitsplätze??? Soll der Proto-Ostdeutsche denken:“… ja, ich habe zwar keine Arbeit aber dafür sind von Salzwedel bis Görlitz die Innenstädte durchsaniert.“.
            Und Blüms Aussage war schon damals gelogen, weil das System auf Umschichtung der Steuereinnahmen beruhte und auch heute noch beruht.
            Da Sie ja so altklug klingen, scheinen Sie ja der Generation Ü50 anzugehören, d.h. meine Generation darf Ihre Rente finanzieren aber schön selbst für die eigene vorsorgen und in 10-15 Jahren wird uns eröffnet das die staatliche Rente wegfällt , weil man ja die fetten Beamtenpensionen stemmen muss.

    • Die haben aber alle Internet und TV und sehen die tagtägliche Gewalt und die ustände in den Grosstaädten ujd wollen genau das nicht haben. Wie Ungarn, Tschechei und Polen. verständlich, denn wer will diese Zustände freiwllig?

  5. Hey, Online-Kommentatoren

    …, die Ihr permanent rumjammert, jemand würde »unsere Werte«,»unsere Kultur«, das Grundgesetz oder was auch immer »mit den Füßen treten«. Habt Ihr eigentlich schon mal ausprobiert, eines der besagten Objekte mit etwas anderem zu treten als mit den Füßen? Mit den Händen zum Beispiel oder mit dem Kopf? Hat es funktioniert? Falls nicht, mögt Ihr vielleicht wenigstens Eure abgetretenen Metaphern noch mal überdenken, bevor Ihr den nächsten Kommentar mit den Fingern ins Internet tippt?

    Fragen Eure Sprach- und Fußfetischisten vom Robert-Kastei-me-net-ey-Fanclub

    • Norbert Kasteinecke

      Die 85-jährige Jüdin Mireille Knoll (Überlebende der Shoa)war laut einer Mitteilung des jüdischen Dachverbands Crif am Freitag tot in ihrer verbrannten Wohnung in Paris aufgefunden worden. Laut einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ waren an der Leiche des Opfers Spuren von Messerstichen gefunden worden.

      Nicht der erste Fall dieser Art
      Innenminister Gérard Collomb teilte mit, er sei empört….bla, bla, bla…
      Quelle Welt-online 27.03.18

      Lt. NY Times ein Nordafrikaner.

      In dem Zusammenhang erinnere ich auch an den Fall Halimi.

      Nachdenken kann ich von einem socialbot nicht erwarten.

  6. „Es werden immer die Extrembeispiele sofort zur Verallgemeinerung herangezogen – ist ein junger Flüchtling ein erbärmlicher, feiger Messerstecher MÜSSEN es alle jungen Flüchtlinge sein.“( Wer hat das behauptet?)
    Nein, aber es gibt eine „weit überproportionale“ Beteiligung. Und jeder Messerangriff ist einer zuviel. Und es vergeht nicht ein einziger Tag, an dem dies nicht zutrifft. Und es ist bis heute niemandem gelungen, ausser der AFD, den Begriff zu erklären und hier klare Fakten zu schaffen.
    Und wer glaubt,daß „Flüchtlinge“(mittlerweile Samelbegriff für ALLE) aus Marokko,Tunesien, Ägypten, Albanien, Algerien,Türkei, Saudi Arabien, Pakistan usw. kommen, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

  7. Der deutsche Schriftsteller Tellkamp aus Dresden behauptete kürzlich, einhundert minus fünf Prozent der Flüchtlinge kämen nicht deswegen zu uns, weil in ihren Heimatländern Krieg, Hunger und Zerstörung den Alltag bestimmten. Vielmehr wäre ihr Plan, in die deutschen Sozialsysteme einzuwandern. Ein Hammersatz. Zwar blöd, falsch, rassistisch und zynisch, aber superpraktisch, um die Leute, also uns, hinterm Ofen vorzulocken.

    Der Suhrkamp Verlag, in dem Tellkamps Bücher erscheinen (meine übrigens auch), twitterte rasch, eine derartige Auffassung entspräche nicht der Haltung des Verlags zu diesem Thema. In Zeiten blöder, falscher, rassistischer, zynischer und rechtsradikaler Behauptungen landauf, landab eine Stellungnahme, die Respekt verdient. Finde ich. Sie nicht?

    Hubert W., Braunschweig: „Dass das falsch sein soll, nur, weil Sie das so nicht wollen und erkennen, zeigt, dass Sie ein Systemschleimbeutel sind, weiter nichts.“

    Manfred K., Plauen: „Bleiben Sie, wo Sie sind, stören Sie dieses Land nicht mit Ihrem Unfug, Sie sind ein Gesinnungsdepp wie alle anderen Ihres Schlages auch.“

    Frauke Z., Bamberg: „Ekelhaft, einen renommierten Verlag auf die Weise in Misskredit zu bringen. Ich lese weiterhin die Bücher von Suhrkamp, und die Verfilmung des Romans Turm von Tellkamp war ein Meisterwerk.“

    Henry F., Hannover: „Tellkamp sagt die Wahrheit. Und um das klar zu stellen: ich bin nicht ausländerfeindlich, ich bin inländerfreundlich.“

    Paul G., Halle: „Wer die Augen vor der sich immer weiter ausbreitenden Umvolkung in unserem Land verschließt, so wie Sie, gehört zu der linksversifften Bande, die immer noch glaubt, der Araber und sein Islam sind Teil der Zivilisation. Sie tun mir leid, Sie armer Schreiberling.“

    Edith M., Pullach: „Wer unsere Sprache nicht spricht, wer unseren Herrn Jesus verleugnet und wer unsere Frauen missbraucht, ist kein Deutscher. Punkt. Und zu Tellkamp: Nur weil er nachdenkt, darf man ihn nicht gleich verurteilen. Wir haben Kultur in diesem Land.“

    Eberhard L., Bad Tölz: „Unter dem neuen Heimatminister werden die Dinge wieder in Ordnung gebracht, unsere Grenzen müssen geschützt werden, und das wird passieren. Der Einsatz von Schusswaffen darf kein Tabu sein, wenn es darum geht, unser Leib und Leben gegen potenzielle Attentäter zu verteidigen. Nur so lässt sich massenhafte Einwanderung gezielt verhindern.“

    Ich bin ein Volksempfänger. Ich höre zu, ich notiere, ich schweife ab, ich über- und ich untertreibe, ich leide und ich lebe. Ich liebe dieses Land, und manchmal nervt es mich unbändig. Ich verehre deutsche Dichter und amerikanische, italienische und russische, französische, griechische und türkische, und oft lese ich zufällig Gedichte und Geschichten, bei denen ich das Herkunftsland der Autoren googeln muss.

    Ich finde Google ziemlich faszinierend und den Duden und den Brockhaus immer noch fantastisch. Geboren wurde ich als Halbsyrer und Halbschlesier in Oberbayern, und ich spreche bayerisch und deutsch, aber wenn ich einen Niederbayern in der Muttersprache reden höre, einen Oberpfälzer, eine Sächsin oder Friesin, wird es schwierig mit der Kommunikation. Doch dann fällt mir ein: Heimat ist nicht das, was wir hören, sondern das, was wir spüren. In meiner Heimatstadt München bin ich Erwachsener und Kind und daheim und manchmal so fremd wie in Berlin, wo ich mich in einen Metropolisten verwandle, oder in Lüneburg, wo ich lebe, oder in Hamburg, wo ich die Arme nach der großen weiten Welt ausstrecke, um dann doch wieder an der Brücke 10 zu versumpfen und glücklich zu sein. Jedes Jahr freue ich mich auf Leipzig im Frühling, auch wenn es mal wieder schneit, und ich ging beschwingt durch Weimar, Freiburg, Stuttgart, Gießen, Wernigerode, Rostock, Potsdam, Hannover, Köln, Quedlinburg, Nürnberg und so viele andere Klein-, Mittel- und Großstädte, Dörfer und Peripherien.

    Die meisten Orte in Deutschland habe ich noch nie gesehen, und ich fürchte, bis zum Ende meines Lebens wird sich daran nicht viel ändern. Das macht nichts. Wo ich bin, ist ein Teil von Deutschland, und wo ich nicht bin, auch. Wir kennen uns nicht, Sie und ich, aber wenn wir uns schreiben oder sonstwie in Kontakt treten würden, verstünden wir uns, zumindest auf sprachlicher Ebene (außer, unsere Dialekte würden sich beharken, aber auch dann fänden wir, schätze ich, eine Lösung).

    Wahrscheinlich stimmt unser Denken bei einigen Themen des täglichen und nächtlichen Lebens nicht überein, wahrscheinlich würden Sie mich für die eine oder andere Äußerung, die ich im Eifer so kundtue, beschimpfen, weil Sie eine andere Meinung haben, die Sie für richtiger halten. Wahrscheinlich sind wir beide gelegentlich Meinungsverteiler und kuscheln uns wohlig an Gleichgesinnte.

    Vielleicht aber auch nicht. Ich kenne Sie ja nicht. Vielleicht geht Ihnen Ihre Meinung ab und an genauso auf den Wecker wie mir die meine, und Sie sagen sich, so wie ich: Eine Meinung allein macht noch keinen klaren Kopf. Und dann schauen wir – Sie bei sich, ich bei mir – aus dem Fenster und staunen: Da laufen Leute herum, die völlig anders aussehen als wir, die mehrere Sprachen durcheinander sprechen und ziemlich sicher andere Götter anbeten als wir, falls wir so etwas überhaupt noch tun. Und wir denken: Aha, ach so, na gut.

    Und dann hören wir, wie nebenan jemand vom Balkon brüllt, das Pack da unten solle schleunigst verschwinden, und zwar zurück an den Bosporus oder ins hintere Morgenland. Und wir denken uns unseren Teil. Oder doch nicht? Klatschen Sie lieber dem Nachbarn Beifall? Stimmen Sie ein in seine Flüche und Hassgesänge? Finden Sie jetzt doch, der Dresdner Autor hat Recht? Echt? Ich dagegen bin überzeugt, dass einhundert minus fünf Prozent der Deutschen Flüchtlinge für Notleidende halten, denen geholfen werden muss, und zwar aus den Mitteln unserer prall gefüllten Sozialsysteme. Woher ich das weiß? Ich bin das Volk. So wie Sie.

    • Henry F., Hannover: „Tellkamp sagt die Wahrheit. Und um das klar zu stellen:( ich bin nicht ausländerfeindlich, ich bin inländerfreundlich.“)
      diese worte standen auf einem flyer der npd , den ich selbst gesehen habe. und zwar im zug nach hamburg wurde er mir von einem bekennenden nazi überreicht.

      • Das ist doch aber sehr gut! Soll man es automatisch als falsch ansehen, nur weil es von einem NPD Symphatisanten kommt( wAs ist ein Nazi?- Ich habe das schon x-mal gefragt und keine Antwort erhalten)? Beurteilen Sie es doch ohne ideologische Brille. Germany first bedeutet eben nicht andere zu hassen-das wird immer unterstellt.
        Ich gebe JEDEM eine Chance. Wenn er sich allerdings als aggressiv,ungeeignet , religiös extrem, bösartig, hinterhältig oder feindlich deutschen Bürgern gegenüber erweist, muss ich das nicht toll finden. Ich kann ihm die Freundschaft oder das Arbeitsverhältnis kündigen. Ich mag auch nicHt alle AFD Symphatisanten, oder Anhänger , oder liebe automatisch alle, die den jüdischen Glauben haben.
        Das wäre doch heucheln und Menschen nicht nach ihrer Persönlichkeit beurteilen.

  8. „Zwar blöd, falsch, rassistisch und zynisch, aber superpraktisch, um die Leute, also uns, hinterm Ofen vorzulocken.“
    Könnten Sie das begründen? Wenn ich mir die Länder ansehe, aus denen die Flüchtlinge kommen(unter dem Begriff verstehen mittlerweile alle Beteiligten, alle Zuwanderer seit 2015 nach Deutschland , da KEIN Unterschied zwischen Asylbewerber, Flüchtling,illegaler Einwanderer, abgelehnter Asylbewerber , Zuwanderer, Migrant in den Diskussionen gemacht wird) ist die Behauptung eben nicht völlig falsch oder rassistisch (er hat nicht explizit eine Rasse verunglimpft!) , sondern bei den aktuellen Statistiken liegt man bei über 80%, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten, sondern auf soziale Leistungen angewiesen sind. Bei vielen der restlichen 20% handelt es sich um Beschäftige , die die 480€ Freigrenze in Anspruch nehmen und daher auch zusätzlich eine „soziale Unterstützung “ aufgestockt bis zur Grundsicherung bekommen.
    Daher sehe ich die Aussage als unpopulär, aber nicht falsch an.Die angekündigten Fachkräfte, Ingenieure und Mediziner sind zum grössten Teil m. A. n. nicht im Arbeitsmarkt vermittelbar, da Sprachprobleme und der Analphabetismus das Hauptproblem sind. Der renomierte Ökonom, Herr Hand Werner Sinn bestätigte dies. Die jährliche Kostenschätzung der Integration belaufen sich laut Aussagen der Verantwortlichen auf bis zu 300 Milliarden(!).

    • Lydia Hildegard Trautwein-Hebsen

      „Andreas“, wenn wirklich mit jeder Lüge die Beine ein Stück kürzer werden, besitzen Sie sicher sehr gute Chancen, der nächste Weltmeister im Sackhüpfen zu werden.

      • @Lydia und so weiter: Stimmen die Zahlen von Andreas nicht? Bitte teilen Sie mir Ihre alternativen Zahlen mit, dann haben Sie wenigstens etwas substantielles zur Diskussion beigetragen. Danke.

      • Hallo Lydia. Wenn Sie mehr Infos/Beweise haben… Teilen Sie diese uns bitte mit. Damit die Vorurteile mal aufhören. DANKE

      • Und Sie der Weltmeister der (linkgrünen) Herzen, der als Beweis die Fachzeitschriften die „linke Brise“ oder „Prager Zeitung“ anerkennt.

        Übrigens , DAS hätte mal ein AfD Symphatisant machen sollen(„Sprengstoff „horten und Zeugen bedrohen hört sich nach Deutschland 1940 an)):

        ttps://www.welt.de/politik/deutschland/article174865207/Sprengstoffaffaere-in-Thueringen-Zeugin-unter-Polizeischutz.html

    • Andreas
      proffessor un-sinn hat schon vieles bestätigt, was unsinn war. welcher institution stand er mal vor? ach ja, derjenigen der man unbedingt glauben soll, meinen zumindest die, die ihn für seine äußerungen gut bezahlt haben.

  9. ich empfehle als bettlektüre für den rechten rand: mekka deutschland ,die stille islamisierung im Kopp Verlag von Udo Ulfkotte, schmunzeln. dieses buch wurde mir vor einiger zeit geschenkt. wer vom rechten rand lust hat, darf es sich gern von mir abholen. fürs klo ist es tatsächlich zu schade und es würde höchsten dafür sorgen, dass die kanalisation verstopft. selbst, wenn man die blätter einzeln reinwirft.

    • „……….darf es sich gern von mir abholen. “

      Das ist OK. Ich kann es Ihnen auch vorlesen und erklären. Da haben viele linke und grüne Realitätsverweigerer oft grosse Defizite. Was halten Sie von Literatur, von in dieser Ideologie aufgewachsenen Menschen, die mit den Ausführungen von Udo Ulfkotte übereinstimmen.
      Aber was ist ein in Arabien aufgewachsener Ahmed Mansour oder aus Ägypten stammender Hamed Abdel Samad gegen einen in Reppenstedt wohnhaften „Rechtsextremismusexperten?“
      Nix!

      • Andreas
        ich halte mich lieber an neutrale , die keine bestimmte botschaft senden wollen. ich bin eben ein gegner von lobbyisten. deswegen ist der Rechtsextremismusexperte aus reppenstedt auch glaubwürdiger, meinen sie nicht? schmunzel. Andreas , dass sie das buch schon verinnerlicht haben, war mir schon lange klar. das Ulfkotte die leuphana verlassen musste, war nur logisch und richtig.

        • „ich halte mich lieber an neutrale , die keine bestimmte botschaft senden wollen“

          Fakten sind Fakten und die sind ohne „Botschaft“.
          Wenn 67% der Nichtdeutschen bei einem Anteil von 8% an der ganzen Bevölkerung kriminell sind, sind es „weit überproportional viele“ Täter aus diesem Kreis.
          Wenn bestimmte Gruppen oder Etnien Ehen mit Minderjährigen eingehen und andere dies nicht dürfen und nicht tun,weil das Gesetz es verbietet, anderen dies aber erlaubt ist, ist das Fakt.

          Wenn die Polygamie bei Ihnen und mir nicht geduldet wird, aber Zuwanderer aus Pakistan, das dürfen und die Ehen hier anerkannt werden, obwohl unser Rechtssystem dies untersagt,ist das Fakt.

          Wenn die Gefängnisse zu 70% voll mit nichtdeutschen Tätern sind, ist dies überpropartional viel. Wieder Fakt. Botschaft Null,da es eine nüchterne Analyse ist.
          Wenn der Terror zu 99% aus muslimischer Hand kommt, ist das Fakt.

          Diese Dinge könnte man endlos weiterführen. Und da der Rechtsextremismusexperte aus Reppenstedt kein Experte ist, sondern in einem Provinznest ignoriert,was überall passiert, ist er eben nicht glaubwürdiger. Er sieht alles durch seine kleine Provinzbrille, die keinerlei haltbare Fakten zu den Dingen zulässt. Vielleicht sollte man dann Personen aus Köln, Berlin , Duisburg oder Bochum fragen.
          Oder einen Boris Palmer(schon mal seine Statements in den letzten Wochen gehört, oder ist er schon ein „Rechtsradikaler“) , Bürgermeister aus Solingen, oder andere die „vor Ort“ an der Basis sind, wie Mitarbeiter der Tafel, der Polizei, der Behören und mit all denen, die tagtäglich genau damit zu tun haben und nicht in einer 600 Seelengemeinde über die grosse weite Welt fabulieren; denn das kann nur naiv, einseitig und realitätsfern sein.
          Wie man hier immer wieder lesen an.
          Wer aber religiöse Fanatiker, die hier endlose Messerattacken begehen, aggressive und extrem traditionell erzogene und geprägte Menschen, die grundsätzlich Schusswaffen oder Messer bei sich tragen und die ständig, an 365 Tagen im Jahr mit Gewalt ,Kriminalität und Gesetzesübertretungen auffallen, mag, kann in Deutschland nur noch klatschen. Wie Sie.
          Übrigens ist das Buch von Ulfkotte( nicht in alle Dingen,aber in vielen), sowie von Sarrazin( Deutschland schafft sich ab) eine Blaupause für die heutige Zeit, obwohl vor Jahren geschrieben.
          Das ich einem derartig raffgierigen Banker wie Sarrazin und einem Ulfkotte einmal Recht geben muss und die Dinge die dort beschrieben werden,tagtäglich zu beobachten sind und sehr schnell weiter fortschreiten , erstaunte sogar mich. Ich hatte damit viele Jahre später gerechnet. Selbst die angesprochenen verbalen und physischen Angriffe an Schulen, über die plötzlich nach Jahren berichtete werden „darf“ ,wurden bereits aufgrund einer Analyse einer bestimmten „Religion“, vorausgeahnt.
          Aber einige Provinzlinge sehen das natürlich nicht. Ganz klar, in Reppenstedt und auf Hallig Hooge ist die Welt in Ordnung. Und ohne Terror ,Messerattacken , Schächtung von Tieren oder Extremismus ,ausgeübt mit automatischen Waffen und ohne Gnade und Skrupel

          Dafür gibt es aber wohl eine Dorfkneipe, in der man sich amüsiert und wohl auch phantasiert über die gute alte Zeit auf dem Dorf. Da kommen dann sicher Kommentare wie Ihre zustande.
          „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt- tralala“ *schmunzel*

          • Andreas
            na, da haben sie es mir aber gegeben. sie sollten aufhören zu reiten. immer auf die gleiche stelle treten ,wird nicht nur langweilig, sondern soll auch depressiv machen. da ja deutschland bald muslimisch ist, schmunzel, würde ich mich an ihrer stelle mit ihnen anfreunden, sonst könnte es mit ihnen ein schnelles ende nehmen, oder? die welt ist ja soooo schlecht, sie sehen überall nur noch burkas und messer. solingen ist davon bestimmt begeistert, endlich mal wieder welche da, die gute handarbeit wertschätzen. denken sie an die arbeitsplätze Andreas.

          • Andreas
            nochmal nur für sie, Boris Palmer ist nicht der bürgermeister von solingen. sie scheinen eine messer-phobie zu haben. und was sarrazin angeht, den kenne ich besser als sie. und da auch blinde hühner mal ein korn finden, sollte man nicht glauben, das diese komischen gestalten der rassistischen politik, plötzlich zu sehenden werden. religiöse fanatiker gibt es im christentum auch reichlich. übrigens ein tolles thema. die usa ist da besonders,,fortschrittlich,,. für heute bin ich hier dann mal weg. der kreuzfeld jakobsweg zwingt mich dazu.

          • Andreas
            zum speichern, sie sollten ihren alten speicher löschen, schmunzeln.

            Vita Oberbürgermeister Tim Kurzbach

            Stand 06.2017

            Oberbürgermeister Tim Kurzbach
            geboren am 27. April 1978
            in Solingen

            Ausbildung

            1996
            Fachhochschulreife am Mildred-Scheel-Berufskolleg
            1997 – 2006
            Studium Fachhochschule Köln
            Abschluss: Diplom Sozialarbeiter

            Beruflicher Werdegang

            2006 – 2008
            Beratungsarbeit als Diplom Sozialarbeiter
            AWO Kreisverband Solingen
            2008 – 2009
            Abteilungsleitung des Bereichs Arbeit & Qualifizierung
            AWO Kreisverband Solingen
            2009
            Gründungsgeschäftsführer der AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH
            Personal- und Budgetverantwortung
            2013 – 2015
            Hauptamtlicher Vorstand AWO Kreisverband Solingen
            seit 2015
            Oberbürgermeister der Stadt Solingen

            Ehrenamtliches Engagement

            1998 – 2005
            Vorsitzender des BDKJ Remscheid und Solingen (Bund der deutschen katholischen Jugend)
            in dieser Zeit Vorstand des Stadtjugendrings Solingen
            seit 2014
            Vorsitz der katholischen Jugendwerke e. V. und
            Aufsichtsratsvorsitzender der Katholischen Jugendagentur gGmbH
            2008 – 2014
            Vorsitzender des Diözesanverbands der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Erzbistum Köln
            seit 2014
            Vorsitzender des Diözesanrats im Erzbistum Köln als Vertreter von ca. 2,1 Mio. Katholikinnen und Katholiken im Rheinland
            seit 2012
            Mitinitiator und Stv. Vorsitzender des Vereins zur Förderung des traditionellen Solinger Brauchtums, Organisator unter anderem des „neuen“ Zöppkesmarkts

            Politische Arbeit

            seit 2001
            Mitglied in der SPD
            1999 – 2015
            Mitglied im Jugendhilfeausschuss (2009 – 2015 Vorsitzender)
            2009 – 2012
            Stv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
            2012 – 2015
            Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion

        • Tamara Warnke LG

          So what?
          sie haben mehr kenntnisse als ein abdel samad oder mansour , sabatina james, die jahrzehntelang diesen glauben leben >mußten<?
          klarer fall von selbstüberschätzung. man kann bei soviel nonsens nur noch lachen.
          ich war 2017 bei einer veranstaltung mit abdel samad in travemünde und kann nur sagen,das der mann zu 150% recht hat.
          das er diese dinge unter todesdrohungen der "friedvollen anhänger der religion" ausspricht und damit lebt, das man ihn auslöschen will, macht ihn zum helden.

  10. Eratosthenes
    bei PeterX trügt der schein gewaltig. schmunzeln. wenn Peter zu den Ü 50 gehört, habe ich hier den ersten preis gewonnen. dann bin ich ü 100. ansonsten gebe ich ihnen aber recht.

    • Latif Schröder

      Klaus Bruns

      Sie brauchen doch nur nach dem Alter von Kasteinecke zu schauen, dann wissen Sie auch das von „Peter“, „Andreas“, „Falk“, „Klaus“, „Maren“, „andy“ und „Bianca“.

      • Sind Sie es wirklich ,oder sind Sie vielleicht nur Materie? Fragen über Fragen!*schmunzel*

  11. Jetzt mal ehrlich …. glaubt Ihr das die Diskussion hier etwas bringt ?! Der eine kommt mit Argumenten, Zahlen, Fakten und der andere kommt mit „68er Phrasen“ oder mit dem Vorschlag Parteien zu verbieten (ob diese Parteien einem jetzt gefallen oder nicht). Das muss eine Demokratie aushalten. Mit Argumenten (die manchmal schmerzhaft sind) umgehen können und diese auch (evtl.) wiederlegen können. Jeder hat seine Meinung (was auch gut und wichtig ist) … und keiner weicht davon auch nur 1Grad ab. Erst recht nicht wenn der Gegenüber mit ~159 Zeichen kommt und/oder einige „alte Egos“ erfindet um seiner Meinung Nachdruck zu verleihen. Es gibt eben Realitätsverweigerer … WIR SCHAFFEN DAS !!

    • Ron
      28. März 2018 at 08:43

      Jetzt mal ehrlich …. glaubt Ihr das die Diskussion hier etwas bringt ?
      nein, sie ist aber lustig. verteufelt mir nicht die 68er. ohne sie dürften wahrscheinlich die frauen bis heute nicht ohne zustimmung ihres mannes arbeiten gehen. übrigens , hauptsächlich die konservativen sind und waren gegen die gleichberechtigung der frau. also , was sagt uns das? hütet euch vor den konservativen, besonders vor denen, die am lautesten am rechten rand jammern. in diesem sinne ist für mich hier die diskussion beendet.

  12. Wenn man zusammenfasst, was man zuletzt über Meinungsfreiheit gelernt hat, dann sieht deren perfekte Verwirklichung in etwa so aus: Alle dürfen stets alles sagen, jede Bühne steht jedem offen, ohne Redaktion, Moderation. Egal, wie grässlich oder töricht, niemand darf darauf reagieren oder es kritisieren, ja, Meinungen dürfen sich nicht einmal aufeinander beziehen, da das wiederum die Meinungsfreiheit beschränkte. Danach ist donnernder Applaus vorgeschrieben – man applaudiert ja nicht der Meinung, sondern dem erhebenden Faktum, in einem Land mit Meinungsfreiheit zu leben. Wer das nicht akzeptiert, macht die Radikalen stark und ist selbst ein Radikaler.

    So oder ähnlich verwirrt las man es im Fall Tellkamp pressauf, pressab. Stein des Abstoßenden war wie immer nicht das nationalkonservative Geplapper des Uwe Tellkamp selbst – über dessen Ansichten ist man seit knapp 15 Jahren informiert, wenn auch vielleicht nicht im eigenen Haus –, sondern über die Mitteilung Suhrkamps, des Verlags der Autoren, dass Meinungsäußerungen von Autoren nicht die des Verlags seien. Am drolligsten geriet dabei die Reaktion von »Welt«-Chef Poschardt, der Suhrkamp Opportunismus vorwarf – dies vom Schriftleiter einer Zeitung, die jeden Tag aufs neue drauf achtet, den AfD-Teil ihrer Leser nicht zu vergrämen. Aus Ärger, als Literatursternchen der Neokons aus den Schlagzeilen zu geraten, warf wiederum Simon Strauß in der »FAZ« Tellkamp vor, nicht patriotisch genug zu sein, weil er immer noch von Ostdeutschland rede: »Ist dafür vor 29 Jahren die Mauer gefallen, wurde dafür das symbolische Risiko eingegangen, den Bundestag nach Berlin zu verlegen …?« Tilman Krause hingegen fieberte in der »Welt« von einem »linken Mainstream« (in einem seit 2005 konservativ regierten Land) und ließ im Brodeln seiner Wut das Argument gänzlich verkochen: »Sie bringen in ihrer ordnungshüterhaften Spießigkeit den Verlag um den letzten Kredit eines irgendwie aufmüpfig gearteten Unternehmens, den er bei gewissen Altlinken noch gehabt haben mag.« Wenn er den Verlag eh nicht mehr ernst genommen hat, warum regt er sich dann auf?

    Nein, für alle diese Krauses und Straußes ist das eigentliche Skandalon, dass ihnen noch jemand widerspricht. Und solange man sie damit noch nerven kann, sollte man so meinungs- und gesinnungsprüferisch wie nur irgend möglich auftreten. Am Ende kommt eventuell gar raus, dass sie alle weder Meinung noch Gesinnung haben.