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David Guetta bei einem seiner Konzerte. |

Fan-Frust bei Lollapalooza-Konzerten von David Guetta und Kygo

Beim Lollapalooza-Festival in Berlin warteten viele Besucher vergeblich auf Star-DJ David Guetta. Auch beim Konzert von Kygo war der Andrang zeitweise zu groß. Fans machen auf Twitter ihrem Ärger Luft.

Eigentlich war alles friedlich-fröhlich. Frauen und Männer mit Blumenkränzen im Haar und Glitzer im Gesicht, bunt gefärbte Bärte und Stelzenläufer in farbenfrohen Fantasiekostümen. Beim vierten Lollapalooza-Festival haben Tausende das Olympiagelände in Berlin zwei Tage lang in einen fidelen Freilichtzirkus verwandelt. Künstler, die bereits beim „#wirsindmehr“-Konzert in Chemnitz Stellung bezogen hatten, verliehen dem Festival zudem eine politische Note.

Einlassstopp sorgt für Unmut

Doch die Freigeist-Idylle bekam bereits am Samstagabend Risse. Zumindest bei denen, die trotz langen Wartens Star-DJ David Guetta nicht live sehen konnten. Einlassstopp. Auch am Sonntagabend war der Andrang beim Auftritt des norwegischer DJs Kygo erneut zu groß.

Besucher kritisierten vor allem, dass die Besucherränge des Olympiastadions nicht für Konzertbesucher freigegeben wurden. Fans verließen verärgert das Gelände. Einige machten ihrem Unmut später in sozialen Netzwerken Luft.

Aus Fehlern gelernt

Dabei lief es doch bei der vierten Ausgabe des Festivals so rund: Nach dem Verkehrschaos in Hoppegarten bot nun der Berliner Olympiapark eine gute Lösung – bessere Anbindung, mehr Platz, kein nerviges Gedränge. Und genug S-Bahnen gab es dieses Jahr auch. Man hatte aus seinen Fehlern gelernt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Gelände“, zogen die Veranstalter am Sonntag denn auch eine erste Bilanz. „Was Anbindung, Verkehr und Abreise angeht, hatten wir zum ersten Mal keine Probleme.“

Doch nun die Einlassschleusen und der große Andrang auf Guetta und Kygo. Die Veranstalter informierten unter anderem auf Videowänden über den vorübergehenden Einlassstopp. Es half alles nichts – die meisten warteten vergeblich. Ein Organisationspunkt, an dem man nächstes Jahr dann ansetzen sollte.

Von Amina Linke / RND /dpa