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Henrik Szanto, Autor des Buches "Es hat 18 Buchstaben und neun davon sind Ypsilons".

„Hyppytyynytyydytys“ gewinnt Preis für „Ungewöhnlichsten Buchtitel“

„Es hat 18 Buchstaben und neun davon sind Ypsilons“ heißt das neue Buch des Poetry-Slammers Henrik Szanto. Dafür bekam er auf der Buchmesse 2019 den Preis für den „ungewöhnlichsten Buchtitel“. Den Begriff „Hyppytyynytyydytys“ gibt es wirklich.

Der Poetry-Slammer und Moderator Henrik Szanto (30) hat den Preis für den „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres“ gewonnen. Er wurde am Samstag auf der Leipziger Buchmesse für seine Textsammlung „Es hat 18 Buchstaben und neun davon sind Ypsilons“ (Lektora Verlag) ausgezeichnet. „Ich bin halb Finne und halb Ungar“, erklärte Szanto den Hang zu Ypsilons. Sein Buch enthalte zwölf Slam-Texte, die sich um Vielsprachigkeit, aber auch um Politik mit Blick auf Ungarn drehen. Szanto ist in Würzburg aufgewachsen und lebt seit 2011 in Wien.

Das Wort mit den vielen Ypsilons gebe es wirklich, erzählte der 30-Jährige. „Hyppytyynytyydytys“ sei ein Kunstwort, das im Finnischen die Freude bezeichnet, die man empfindet, wenn man auf Kissen herumspringt. Es komme in einem seiner Texte über finnische Redewendungen vor.

Der Preis für den „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres“ wurde zum sechsten Mal in Folge von der Online-Community „Wasliestdu?“ vergeben. Das Voting der Nutzer fließt dabei ebenso ein wie das Urteil einer Jury, in der diesmal die Autoren Horst Evers, Volker Strübing, Axel Hacke und Rita Falk sowie die Moderatorinnen Julia Westlake und Insa Wilke saßen.

Von LVZ/RND