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Fire and Fury bei Amazon – da kann man sich schon einmal verklicken.

Gleichnamiges Buch profitiert vom Trump-Boom

Sie stehen nur Millimeter voneinander getrennt – und doch liegen Welten zwischen den beiden Büchern mit dem Titel „Fire and Fury“. Einem Wissenschaftler ist der Boom ums Trump-Skandalbuch allerdings ganz recht.

Randall Hansen ist ein viel beschäftigter Wissenschaftler. Der Politologie-Professor aus dem kanadischen Toronto war dieser Tage beruflich in Washington und staunte nicht schlecht, als ihm in den Schaufenstern der Buchhandlungen ein bestens bekannter Titel ins Auge stach: „Fire and Fury“. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um Hansens wissenschaftliches Werk über die alliierten Bombenangriffe auf Deutschland, sondern um dessen Namensvetter, Michael Wolffs umstrittenes Trump-Psychogramm, das derzeit alle Verkaufsrekorde bricht.

Gut für Hansen, denn im Windschatten des Erfolges, einen halben Mausklick entfernt nur vom Bestseller, lässt es sich gut leben bei Amazon. Da die beiden Bücher direkt unterneinander angeboten werden, profitiert das Wissenschaftswerk von so manch motorischer Unzulänglichkeit der sensationsgierigen Massenkäufer. Dem Professor kann es recht sein, denn 2019 soll es eine Neuauflage seines Werkes geben.

Wenn ihm bis dahin mal bloß nicht „Fire and Fury“ Nummer drei ins Gehege kommt – am 15. Februar erscheint in den USA T.J. Coles’ Variation des Titelthemas – immerhin der Nummer 1 thematisch verwandt. Untertitel: Wie die USA Nordkorea isolieren, China umzingeln und einen Atomkrieg in Asien riskieren“.

Von RND/dk

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