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Das britische Pop-Duo Wham! bescherte der Welt einen unvergesslichen Weihnachtshit.

Last-Christmas-Challenge: Wer „überlebt“ Whamageddon?

Irgendwann erwischt es jeden. Jedes Jahr zu Weihnachten schallt „Last Christmas“ aus den Radios dieser Welt. Eine Internet-Challenge sucht den längsten Last-Christmas-„Überlebenden“.

Es weihnachtet wieder. Weihnachtsmärkte bieten mittelgute Bratwurst an, es geht auf Geschenkejagd und natürlich knallen einem die schlimmsten Weihnachtslieder der Achtziger, Neunziger, der Nullerjahre und der Gegenwart entgegen – allen voran: „Last Christmas“.

Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht jede Herausforderung in eine „Challenge“ verwandeln würde. Vorhang auf für „Whamageddon“. „Whamageddon“ kombiniert das friedliche Weihnachtsfest mit der unausweichlichen Akustik-Apokalypse. Denn irgendwann erwischt „Last Christmas“ von Wham! jeden. Warum also das ganze nicht in ein Spiel verwandeln? Auf der Website www.whamageddon.com kann sich jeder Weihnachtsleidende registrieren – man kann an diesem Spiel aber auch einfach so teilnehmen, ohne Anmeldung.

Bei „Whamageddon“ zählt nur die Originalversion

Die Regeln: Das Spiel endet am 24. Dezember um Mitternacht. Bis dahin geht es darum, auf jeden Fall zu vermeiden, „Last Christmas“ zu hören. Wenn das dann doch passiert sein sollte, teilt man sein „Game Over“ mit dem Hashtag #whamageddon auf dem Social-Media-Kanal seines Vertrauens mit.

Es zählt jedoch nur die Originalversion, nicht zum Beispiel das (noch scheußlichere) Cover von Whigfield. Noch eine Regel: Es soll bei Whamageddon nicht darum gehen, Freunde und Mitspieler á la Rickrolling ins Verderben zu stürzen, indem man ihnen einen getarnten Link schickt.

Auf whamageddon.com gibt es dann auch eine Friedhofskarte, auf der man sich anschauen kann, wer weltweit schon den Heldentod durch Audio-Aua gestorben ist. Ein virtueller Tod, der sogar ein bisschen weh tun dürfte. So, wie Erinnerungen an die Achtziger Jahre alle irgendwie ein bisschen schmerzen.

Von Till Frommann/RND