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Gisele Oppermann würgt, hustet und wendet sich angeekelt ab.

Dschungelcamp 2019: So lief der erste Tag im Dschungel

Ob die 13. Staffel von „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ zur Glücksstaffel wird? 12 Prominente kämpfen seit Freitagabend um die Dschungelkrone und 100.000 Euro Siegesprämie. Im RTL-Dschungel könnte es schnell krachen, denn einige Stars haben eine Vorgeschichte. Im Mittelpunkt steht aber erst einmal eine: Gisele, den Tränen nah – so, wie man sie schon bei Heidi Klum kannte.

Die wichtigste Frage zuerst: Wie ist das Aufeinandertreffen des Ex-„Bachelor in Paradies“-Paares Evelyn Burdecki und Domenico de Cicco und das der Streithähne Bastian Yotta und Chris Töpperwien verlaufen, die sich im Vorfeld des Dschungels so filmreif über die sozialen Medien gestritten haben? Man ignoriert sich einfach. „Currywurstmann“-Chris begrüßt jeden, der im Camp ankommt, mit Handschlag – nur Bastian Yotta nicht. Und bei Evelyn? „Die Situation mit Domenico ist schon komisch“, berichtet die Blondine im Dschungeltelefon am ersten Abend im Camp. „Ihn jetzt hier wieder zu sehen ist wie ein Déjà-vu.“ Doch bereits am nächsten Tag ist bei Evelyn und Domenico Ende der Sendepause. „Alles ganz anders hier als bei Bachelor in Paradise“, eröffnet Evelyn das Gespräch. Schnell wird klar, dass die beiden sich sehr gut kennen. Es wird getuschelt, über Gefühle gesprochen und viel gelacht. Dann gesteht Domenico: „Meine Angst ist, dass ich hier wieder mit dir so weit komme“. Als hätte man es nicht vorher geahnt.

Die zwölf Prominenten der 13. Staffel von „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ sind endlich in Australien angekommen. Die neue Staffel der RTL-Show beginnt gleich mit einer überraschenden Neuerung. Zum ersten Mal in der Geschichte der Sendung gibt es eine Prüfung außerhalb des Camps. Acht der Kandidaten sind dabei: Evelyn Burdecki, Leila Lowfire, Gisele Oppermann, Peter Orloff, Tommi Piper, Felix van Deventer, Bastian Yotta und Doreen Dietel.

So werden die übrigen Kandidaten Sandra Kiriasis, Sibylle Rauch, Domenico de Cicco und Chris Töpperwien direkt bei ihrer Ankunft in Australien am Flughafen von Rangern in Richtung Camp verfrachtet.

Sechs starke Auftritte in 100 Metern Höhe – Gisele passt

Bei der Prüfung auf einem Hochhaus in knapp 100 Metern Höhe müssen die Kandidaten über einen Steg zu einem Buzzer laufen, die Planke, auf denen die Camper laufen, kippt dabei hin und her. Kandidatin Gisele Oppermann bricht direkt in Tränen aus und gibt noch vor dem ersten Schritt auf: „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ – das kam rekordverdächtig schnell.

„Bachelor“-Sternchen Evelyn Burdecki machte es vorher bereits besser als Gisele: schreiend, langsam und mit ausgebreitenden Armen arbeitet sie sich über dem Abgrund nach vorne. „Oh, mein Gott. Ihhh, es ist voll schlimm.“ Seitwärts erreicht sie den finalen gelben Bereich, buzzert in der richtigen Zeit und kehrt sicher wieder zurück. Das ist der erste Stern. Dann wagt sich Schauspieler Felix van Deventer über die Planke. Wieder ein Stern. Auch Erotik-Expertin Leila Lowfire, Schlagerstar Peter Orloff – beeindruckend fit für seine 74 Jahre – und Schauspielerin Doreen Dietel holen ihre Sterne. „Adam sucht Eva“-Promi Bastian Yotta und Alf-Stimme Tommi Piper scheitern in der abschließenden Doppelprüfung. Trotzdem: Insgesamt erspielen die Dschungelstars fünf von acht Sternen. Grund zur Freude? Nicht für Gisele – die guckt traurig drein.

Auf ihrem Fußmarsch ins Camp müssen auch Sandra Kiriasis, Sibylle Rauch, Domenico de Cicco und Chris Töpperwien eine Dschungelprüfung bestreiten. Aus vier Behältern voller Kakerlaken, Maden und Schleim müssen sie mit ihren Mündern jeweils einen Ball fischen. Sibylle Rauch spricht während sie fischt – aber immerhin holt sie ienen Ball. Die erkämpften Bälle dienen dann als Munition für eine Armbrust. Für jeden Treffer auf Tierschilder in einem Baum gibt es einen Stern. „Ich fange jetzt einfach mal an und übernehme das Ruder“, so „Currywurstmann“ Chris Töpperwien und schnappt sich eine Schutzbrille. Und der Currywurstmann zieht es durch. Am Ende gibt es zwei Sterne für das Promi-Quartett.

„Proteine, sind doch gut“

Der erste Morgen im Dschungel startet mit einer Yotta-Session. Der sogenannte Miracle Morning: „I`m strong, healthy and Full of Energy!“ – das ganze Camp macht mit. Nur Currywurstmann Töpperwien macht seine „eigene morgendliche Energy“ – und verschwindet auf dem stillen Örtchen.

Und weil aller guten Dinge drei sind und ein Dschungel-Start ohne Essens-Prüfung nicht „mein RTL“ wäre, gibt es auch gleich nach dem Frühstück noch eine weitere Dschungel-Prüfung. Leckerbissen im Dschungel. Endlich dürfen die Stars ihren Mund so richtig voll nehmen. Zur Prüfung „Dschungelkantine“ treten alle erstmals gemeinsam an. Und es gibt: Australische Spezialitäten. Beim Essen dürfen die Stars nichts trinken. Übergibt sich ein Kandidat, während er isst, ist sein Stern verloren.

Der Kantinen-Chef serviert „Salamipizza“ mit Teig aus pürierten Mehlwürmern. Dazu Tomatensoße aus pürierter Emuleber und Blut sowie Stierpenis in Scheiben als australische Salami. Dafür gibt es nur einen Stern, erspielt von Leila Lowfire. „Das war der härteste Penis, den ich je im Mund hatte.“ Dann gibt es noch „Schnitzel mit Pommes und Gurkensalat“. Was lecker klingt ist eigentlich lebendige Witchetty-Maden, der Gurkensalat ist aus Seegurke und das Dressing aus Kotzfrucht. „Bachelor“-Star Domenico de Cicco holt einen Stern für das Team. „Proteine, sind doch gut“, sagt er. Gisele hingen würgt, hustet und wendet sich angeekelt ab, sie schafft es nicht. Das Model hat nur die pürierte Lammzunge probiert. Gisele: „Ich kotze gleich.“ Insgesamt erspielen die Stars trotzdem acht Sterne.

Und die wichtigste Antwort zum Schluss: Ja, es gab auch schon was zu sehen. Sex-Expertin Leila Lowfire gönnt sich ein erstes Bad im Weiher des Camps – textilfrei versteht sich.

Von Karina Hörmann/RND