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Flensburg will sexistische Werbung aus der Stadt verbannen. Zumindest die Werbung, die auf städtischen Flächen zu finden ist.

Flensburg will sexistische Werbung auf städtischen Flächen verbannen

Flensburg will von städtischen Flächen sexistische Werbung verbannen – so hat es der Hauptausschuss entschieden.

Die Stadt Flensburg will als erste Stadt in Schleswig-Holstein gegen sexistische und diskriminierende Außenwerbung auf städtischen Flächen vorgehen. Der Hauptausschuss stimmte am Dienstag mit großer Mehrheit für einen Antrag, in dem die Verwaltung dazu aufgefordert wird, darauf zu achten, dass entsprechende Werbung auf öffentlichen Flächen, Gebäuden und Fahrzeugen der Stadt sowie ihrer Gesellschaften unterbleibt.

Nach Beschwerden soll es der Stadt zudem ermöglicht werden, nach bestimmten Kriterien als sexistisch oder diskriminierend identifizierte Werbung abzuhängen. Das letzte Wort zu dem Thema hat die Ratsversammlung, sie folgt in der Regel aber den Entscheidungen des Hauptausschusses. Bundesweit haben bereits einige wenige Städte ähnliche Vorhaben beschlossen, darunter München, Bremen und Ulm.

Von dpa/RND