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Scharfsichtiger Wegbegleiter Deutschlands: Der frühere „FAZ“-Herausgeber Fritz Ullrich Fack starb am Pfingstmontag im Alter von 89 Jahren in seinem Heimatort Bad Honnef bei Bonn. Quelle: Barbara Klemm/FAZ/dpa

Früherer „FAZ“-Herausgeber Fritz Ullrich Fack gestorben

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl nannte ihn einen scharfsichtigen Wegbegleiter Deutschlands und einen glühenden Verfechter der sozialen Marktwirtschaft. Am Pfingstmontag starb der ehemalige „FAZ“-Herausgeber Fritz Ullrich Fack. 37 Jahre lang hatte er der Zeitung angehört.

Der frühere „FAZ“-Herausgeber Fritz Ullrich Fack ist tot. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Donnerstag berichtete, starb der Journalist bereits am Pfingstmontag im Alter von 89 Jahren in seinem Heimatort Bad Honnef bei Bonn. Fack hatte der Zeitung 37 Jahre lang angehört, von 1971 bis 1993 als Mitherausgeber. Aus gesundheitlichen Gründen war der gebürtige Leipziger vorzeitig in den Ruhestand gewechselt.

Zehn Jahre als wirtschaftspolitischer Korrespondent in Bonn

Zu seinem Abschied hatte ihn der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) als scharfsichtigen Wegbegleiter Deutschlands und als glühenden Verfechter der sozialen Marktwirtschaft gewürdigt. Vor seiner Berufung ins Führungsgremium der „FAZ“ war Fack mehr als zehn Jahre lang als wirtschaftspolitischer Korrespondent in der früheren Bundeshauptstadt Bonn tätig. Er begleitete in dieser Zeit journalistisch unter anderem das Ende der Ära Adenauer und später die Große Koalition von 1966 bis 1969.

Von RND/dpa

Scharfsichtiger Wegbegleiter Deutschlands: Der frühere „FAZ“-Herausgeber Fritz Ullrich Fack starb am Pfingstmontag im Alter von 89 Jahren in seinem Heimatort Bad Honnef bei Bonn.