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02.11.2019, USA, Anaheim: Impressionen von der Blizzcon im Anaheim Convention Center. Spielehersteller Activision Blizzard hat auf der hauseigenen Convention Blizzcon die Spiele Diablo 4 und Overwatch 2 angekündigt. Quelle: Benedikt Wenck/dpa

„Diablo 4“: Blizzard will Mikrotransaktionen einbauen

Blizzard hat „Diablo 4“ auf der hauseigenen Gaming-Messe BlizzCon offiziell angekündigt. Nun sieht es so aus, als würden sogenannte Mikrotransaktionen in dem bei Fans heiß ersehnten Spiel auftauchen.

Der vierte Teil der „Diablo“-Reihe des Spielegiganten Blizzard wurde auf der BlizzCon offiziell angekündigt. Seit 1996 erscheinen in teils sehr ausgedehnten Abständen die gefeierten Action-Rollenspiele. Mit dem 2012 erschienenen „Diablo 3“ erzielte Blizzard zahlreiche positive Kritiken. Das Spiel feierte bei Fans einen großen Erfolg. Es bleibt abzuwarten, ob „Diablo 4“ bei Kritikern und Spielern ähnlich gut abschneiden wird.

„Diablo 4“: Das ist der aktuelle Stand

Mit der Ankündigung von „Diablo 4“ erfüllt Blizzard die Träume vieler treuer Fans, die lange auf den großen Nachfolger des dritten Teils gewartet haben. Nun soll der neuste Ableger der Reihe voraussichtlich 2021 erscheinen. Neben umfassenden Informationen zu einigen der spielbaren Helden und der Geschichte ist auch bereits ein Gameplay-Trailer erschienen, der einen Ausblick auf das kommende Abenteuer bietet.

Blizzard will Mikrotransaktionen in „Diablo 4“

Neben all den freudig erwarteten Ankündigungen des Hauptspiels und einiger Erweiterungen wurde auch bekannt, dass Blizzard sogenannte Mikrotransaktionen in „Diablo 4“ einbauen wird. So soll es in dem neuen „Diablo“ möglich sein, bestimmte virtuelle Güter, wie Ausrüstung oder andere Gegenstände, mit echtem Geld zu kaufen. Das ging aus einem Gespräch zwischen einem Blizzard-Mitarbeiter und dem Twitch-Streamer Quin69 hervor.

Zuvor war auf der BlizzCon berichtet worden, dass keine „Power im Spiel verkauft werde. Dabei handelt es sich um das in Videospielen unbeliebte Pay-to-win-Konzept, bei dem den Spielern große, spielerische Vorteile für reales Geld angeboten werden. Wer in einem Spiel also Erfolg haben möchte, kann sich diesen also einfach erkaufen.

Welche Auswirkungen werden Mikrotransaktionen in „Diablo 4“ haben?

Voraussichtlich werden die Mikrotransaktionen in „Diablo 4“ ausschließlich auf kosmetische Inhalte begrenzt sein. Somit sollten die Transaktionen keine direkten Auswirkungen auf das Gameplay haben. Den Spielern steht es frei, ob sie Geld in das Aussehen von Charakteren und Ausrüstung investieren wollen oder nicht. Die vorherige Aussage von der BlizzCon bleibt damit auch korrekt, da keine Pay-to-win-Elemente erwähnt wurden. Inwieweit die kosmetischen Inhalte im Spiel integriert werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

RND/lk

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