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Auch am frühen Donnerstagmorgen kommt es noch zu vielen Störungsmeldungen - Vodafone weist jede Schuld von sich. Quelle: picture alliance / empics

Störungsmeldungen: Vodafone weist jede Schuld von sich

Nach den gestrigen Störungen bei verschiedenen Online-Diensten soll jetzt angeblich alles wieder funktionieren – jedenfalls bei Vodafone. Die massiven Ausfälle sollen aber angeblich nichts mit Vodafone zu tun gehabt haben und die Gründe dafür außerhalb des Telefonnetzwerkes gelegen haben.

Am Mittwoch haben sich Nutzer von Vodafone aus ganz Deutschland über Störungen beschwert – vor allem aber in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Bochum, Gelsenkirchen, Berlin, Dortmund, Frankfurt und München gab es massive Störungen des Internets.

Störung außerhalb des Telefonnetzwerkes?

Volker Petendorf von Vodafone sagt, dass die Störung außerhalb des Telefonnetzwerkes gelegen hätte. Vodafone hätte zwar am frühen Mittwochabend für weniger als eine Stunde eine Störung gemeldet, die hätte sich aber auf das Mobilfunknetz beschränkt und wäre längst behoben.

Tausende Nutzer von Webdiensten wie 1&1, Netflix, Amazon, Google, Youtube und Spotify aber auch Onlinespieler von „Wold of Warcraft“ oder „Battlefield“ waren am Mittwoch von den Störungen betroffen und hatten offenbar Probleme mit dem Internet.

Vodafone weist die Schuld von sich

Vodafone aber dementiert eine Schuldfrage, die Störung habe „nicht bei Vodafone gelegen und Vodafone kann auch nichts machen, als zu warten, dass die Störung behoben ist“. Kunden könnten in solchen Fällen nichts machen, das Anrufen der Vodafone Hotline hätte auch nichts gebracht. Zahlreiche Vodafone-Kunden haben sich beschwert, dass Vodafone seinen Kunden keinerlei Informationen zur Verfügung gestellt hätte.

Störungen offenbar noch nicht vorbei

Auch am Donnerstagmorgen wurden noch Störungen von Diensten wie Twitter, Yahoo Mail, Amazon, Netflix, Google, Youtube, World of Warcraft und Snapchat gemeldet. Vodafone sei davon nicht mehr betroffen, betont Volker Petendorf. Die Meldungen auf dem Portal Allestörungen sprechen allerdings eine andere Sprache.

Von Heidi Becker/RND