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Ärger mit Windows 10 gibt es immer mal wieder. Doch zumindest diese Update-Panne kann schnell behoben werden. Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Windows 10: Update-Panne lässt Dateien der Nutzer verschwinden

Eine neue Panne im Hause Microsoft sorgt für Ärger bei den Nutzern: Nach dem Update am Rechner ist nichts mehr da, wo es sein sollte. Der Start im Not-Profil suggeriert, dass keine Dateien mehr auf dem Rechner vorhanden sind. Für das Problem gibt es aber eine einfache Lösung.

Hamburg. Ein fehlerhaftes Windows-10-Update sorgt bei vielen Anwenderinnen und Anwendern für Ärger: Bei ihnen startet das Betriebssystem nicht mehr wie gewohnt, sondern mit einem leeren Not-Profil, berichtet “Computerbild.de”.

Das bedeutet unter anderem, dass auf dem Desktop abgelegte Dateien verschwunden sind und man auch Standardordner wie Dokumente, Bilder, Downloads oder Kontakte leer vorfindet.

Windows-Ärger: Die Daten sind nicht verloren – immerhin

Die gute Nachricht: Die Daten sind nicht verschwunden, sondern liegen weiterhin in einem anderen Verzeichnis, auf das Windows wegen des Fehlers gerade einfach nicht zugreift.

Damit alles wieder so wird wie vorher, empfehlen die Experten, das fehlerhafte Update (KB4532693) einfach wieder zu deinstallieren. Das funktioniert so: Unten links auf das Lupensymbol klicken, „Updateverlauf“ eintippen und dann in der Liste ganz oben auf das Suchergebnis „Updateverlauf anzeigen“ klicken.

Updates deinstallieren ist nicht schwer

In dem Fenster, das sich dann öffnet, klickt man ganz oben auf “Updates deinstallieren” – ein weiteres Fenster öffnet sich. Darin sucht man in der Liste den Eintrag zum Update KB4532693, klickt mit der rechten Maustaste darauf und bestätigt dann mit der linken Maustaste auf der kleinen “Deinstallieren”-Schaltfläche. Fertig.

Nach einem Neustart sollte das alte, gewohnte Profil mit allen Daten wieder auftauchen. Falls es nach einiger Zeit wieder zum gleichen Problem kommt, weil der Rechner das Update erneut installiert hat, empfehlen die Experten, das Update einfach noch einmal zu deinstallieren und gegebenenfalls dauerhaft zu blockieren.

RND/dpa