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Daniela Katzenberger Quelle: Getty Images

Daniela Katzenberger: “Man lernt, die kleinen Dinge zu schätzen”

Am Mittwoch startet die neue Staffel von “ – Familienglück auf Mallorca” bei RTL II. Im Interview erzählt die Katze, warum sie den Geburtstag von Tochter Sophia immer ausgiebig zelebriert, wie sehr sie der Tod von Costa Cordalis noch beschäftigt und wie das Coronavirus ihren Alltag auf Mallorca beeinflusst.

Die Zuschauer haben länger auf neue Folgen mit Ihnen im Fernsehen gewartet. Welche Seiten von sehen sie diesmal, die sie vielleicht vorher noch nicht kannten?

Ich glaube, in dieser Staffel sieht man mehr von meiner Mamaseite und meinem Alltag als Mutter. Wie das das Leben verändert hat und auch die Beziehung.

In der ersten Folge wird Sophias vierter Geburtstag gezeigt. Können Sie sich noch an den schönsten Geburtstag erinnern, den sie als Kind gefeiert haben? Was hat ihn so besonders gemacht? Und hat das Einfluss auf die Art, wie Sie Sophias Geburtstage feiern?

Also was ich definitiv sagen kann, ist, dass ich nie so einen supertollen Geburtstag hatte wie meine kleine Sophia. Wir hatten nicht so viel Geld und waren mehrere Kinder. Da war das einfach nicht möglich. Vielleicht ist es mir deswegen umso wichtiger, dass sie eine tolle Geburtstagsfeier hat, an die sie sich hoffentlich noch lange erinnern wird und ihre Freundinnen auch. Ich denke, das geht vielen Müttern so, die in ihrer Kindheit nicht so viel hatten. Die wollen, dass es ihrem Kind an nichts fehlt, und dann fallen die Geburtstagspartys auch einfach etwas größer aus. (lacht)

Wie wichtig ist Ihnen heute noch Ihr eigener Geburtstag? Und wie sieht ein perfekter Geburtstag für Sie aus?

Ach, mir ist mein Geburtstag nicht mehr so wichtig. Ich glaube, als Frau ist das irgendwann auch normal. (lacht) Da will man sein Alter auch gar nicht mehr so unter die Nase gerieben bekommen mit einer fetten Zahl auf der Geburtstagstorte. Aber über die Torte würde ich mich schon freuen!

Es wird auch der Tod Ihres Schwiegervaters Costa Cordalis thematisiert. Wie sehr prägt der Schmerz heute noch Ihren Alltag?

Er fehlt mir und ich glaube, es wird noch lange dauern, bis ich das alles so richtig verarbeitet habe. Aber das Leben muss auch irgendwo weitergehen. Schließlich haben wir eine kleine Tochter, und da können wir nicht den ganzen Tag mit traurigen Gesichtern vor ihr sitzen. Das hätte auch Costa nicht gewollt.

In welchen Momenten merken Sie als Familie am meisten, dass er fehlt?

Bei Anlässen, wo die Familie in der Regel zusammenkommt. Zum Beispiel an Weihnachten oder an Geburtstagen. Da fehlt er ganz besonders.

Sie leben auf Mallorca, wo derzeit wegen des Coronavirus eine Ausgangssperre herrscht. Wie verbringen Sie gerade Ihren Alltag?

In den eigenen vier Wänden. (lacht) Ja, wir sind den ganzen Tag damit beschäftigt, uns irgendwie zu beschäftigen. Ob malen, basteln oder Memory – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, uns wird nicht langweilig.

Wie sehr schränkt Sie das Virus gerade in Ihrem Job ein – und was fehlt Ihnen, auch privat, aktuell am meisten?

Einfach mal an der frischen Luft spazieren zu gehen, ohne sich dabei wie ein Schwerverbrecher fühlen zu müssen. Es ist echt erstaunlich, wie sehr man die kleinen Dinge zu schätzen lernt in dieser Corona-Zeit.

“ – Familienglück auf Mallorca” läuft ab dem 25. März um 21.15 Uhr auf RTL II.

Von Lena Obschinsky/RND