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In Coronavirus-Zeiten verzeichnen Zeitschriftenverlage ein gesteigertes Interesse an Kochthemen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Kochen und Backen: Verlage sehen mehr Nachfrage nach Food-Themen

Wer mehr Zeit zuhause verbringt, verbringt auch mehr Zeit in der heimischen Küche. Das merken auch Zeitschriftenverlage, die ein gesteigertes Interesse an Kochthemen verzeichnen.

München/Hamburg. Der Verkauf von Food-Titeln habe sich in den vergangenen Wochen positiv entwickelt, teilte der Verlag Hubert Burda Media am Montag auf dpa-Anfrage in Offenburg mit. Zu den Magazinen des Verlags gehören zum Beispiel „Meine Familie & ich“ oder „Lisa Kochen & Backen“. Ein wichtiger Verkaufsstandort sind Supermärkte. Burda reagierte bereits auf die „neuen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten infolge der Corona-Krise“ und gibt seit Montag ein Sonderheft „Wir kochen zu Hause“ heraus.

Auch das Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg bemerkt eine große Aufmerksamkeit fürs Kochen und Backen in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Arbeiten im Home-Office. Die Koch-Plattform “Chefkoch.de” verzeichne steigende Zugriffszahlen, hieß es von dem Medienhaus. Bei den Rezepten seien Pfannkuchen und Brot beliebt, aber auch Pizzateig, Käsekuchen und Lasagne.

„Chefkoch“-Geschäftsführer und Chief Digital Officer von Gruner + Jahr, Arne Wolter, sagte: „Die Zugriffszahlen erreichen Werte, die wir sonst nur zu Weihnachten, der reichweitenstärksten Zeit des Jahres, verzeichnen. So nutzen momentan im Vergleich zum Vorjahreszeitraum teilweise doppelt so viele Menschen unser Angebot.“ Auch das Onlineangebot von „Essen & Trinken“ hat dem Verlag zufolge seit Mitte März mehr Nutzerzahlen, ebenso der gleichnamige Newsletter. Nachgefragt seien Themen wie zum Beispiel Gulasch und Schokoladenkuchen.

RND/dpa