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Der neue Innenminister Horst Seehofer (CSU)

Seehofer: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Die Debatte ist schon mehrfach geführt worden. Nun wird der neue Innenminister erneut nach dem Islam-Satz von Bundespräsident Wulff gefragt. Er kündigt aber auch an, bei der Einrichtung zentraler Aufnahmestellen für Asylbewerber Tempo zu machen.

Der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer hält den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ für falsch. „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt. Dazu gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten“, sagte der CSU-Chef, dessen Ministerium auch für die Themen Migration und Heimat zuständig ist, der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben.“

Der Satz war 2010 durch den damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff geprägt worden. Er hatte heftige Debatten ausgelöst. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihn sich ausdrücklich zu eigen gemacht – was Seehofer damals zu bewerten abgelehnt hatte. Andere haben Wulffs Satz widersprochen, Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) etwa mit exakt der gleichen Argumentation wie jetzt Seehofer.

Der neue Minister kündigte an, erneut Islamkonferenzen einzuberufen, um über Integrationsprobleme von Muslimen zu diskutieren. „Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen“, sagte er. Bei den bisherigen Konferenzen beriet der jeweilige Innenminister mit Islamverbänden und Muslimvertretern über Migrationsthemen. Seehofer sagte: „Meine Botschaft lautet: Muslime müssen mit uns leben, nicht neben oder gegen uns. Um das zu erreichen, brauchen wir gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.“

Kauder: „Staat muss das Recht durchsetzen“

Mit Hochdruck will er zudem die Einrichtung zentraler Aufnahmestellen („Anker-Zentren“) vorantreiben, in denen Asylbewerber nach ihrer Ankunft untergebracht werden sollen, bis über Ihren Antrag entschieden ist. „Dieses Gesetzesvorhaben wollen wir noch bis zur Sommerpause angehen. Ein erstes „Anker-Zentrum“ soll bis zum Herbst entstehen.“

Kauder pochte auf die Einführung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Zentren. „Hilfreich wäre es, wenn die Asylbewerber nicht mehr auf die Länder und Kommunen verteilt würden, sondern bis zum Abschluss ihres Verfahrens in bestimmten Einrichtungen verbleiben würden.“ Aus diesen Zentren könnten sie leichter zurückgebracht werden, wenn sie keine Anerkennung erhalten. „Sie müssen kommen“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Kauder zeigte sich zuversichtlich, dass die SPD das mitträgt. „Ein Staat muss das Recht durchsetzen, ansonsten verliert er den Respekt seiner Bürger – das wird auch zunehmend in der SPD so gesehen.“

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass der Asylbewerber in den „Anker-Zentren“ in der Regel nicht länger als eineinhalb Jahre bleiben sollen, Familien ein halbes Jahr. Angestrebt werde, nur jene mit einer positiven Bleibeprognose auf die Kommunen zu verteilen. Dies ist auch eine Forderung der Kommunalverbände.

Mit dem Themenkomplex befassen sich auch die Integrationsminister der Länder auf ihrer zweitägigen Tagung in Nürnberg. Am Mittag wollen sie ihre Ergebnisse vorstellen.

Von RND/dpa

28 Kommentare

  1. Da hat Seehofer recht. Der Islam kann nicht zu Deutschland gehören, weil er mit dem Grundgesetz nicht kompatibel ist und man solch eine Aussage nur mit Einschränkungen treffen könnte. Andernfalls würde die Scharia, der Jihad, die Entmenschlichung der Ungläubigen, Taqiyya, Dawa, die Hadithen, Todesstrafe bei Blasphemie, das Töten von Apostaten (vom Islam abgefallene Muslime), Entrechtung der Frau in zentralen Belangen, Zweiklassengesellschaft (dhimmitude), Untrennbare Einheit von Staat und Religion etc…. auch zu Deutschland gehören. Von daher kann man nicht einfach sagen der Islam gehört zu Deutschland ohne gleichzeitig klar zu benennen, welche Bestandteile des Islam gar nicht gehen. Es wäre daher einfacher den Status Quo mit dem Satz zu beschreiben, das Muslime zu Deutschland gehören.

    • Leider wird eine Islamisierung immer deutlicher. Nicht das Anpassen an westlich ,demokratische und moderne Werte.
      Nachdem das Beschneiden von minderjährigen Kindern, dem Schächten von Tieren (das eigentlich nur zu religiösen Zwecken erlaubt war) ,daß nun fächendeckend mit Halalschlachtereien eingeführt ist, wird nun auch die Polygamie schleichend eingeführt. Es wurde von Verantwortlichen geäussert, daß die Gesetze im Herkunftsland ,daß die Ehen geschlossen hat, hier bindend wären.
      All das gehört plötzlich zu Deutschland, bei immer mehr schwindenden Werten aufgeklärten Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. Grauenhaft!

      • Die Frage sei mal erlaubt , warum prangern die Medien dieses nicht deutlich an ????? Solche Meinungen und Fakten sind in Deutschland in der Bevölkerung doch bekannt , doch die Medien schweigen. Die LZ auch !!!

        • Was genau meinen Sie mit „dieses“? bol/LZonline

          • Das massenweise „Schächten“ von Tieren, den Verkauf von Halalfleisch, das Beschneiden von 5 jährigen Jungen, die plötzlich legitime Polygamie???!!!

            Was sonst, liebe LZ -Redaktion. Stattdessen wird über Äusserungen von AfD Politikern, oder einem Thilo Sarrazin diskutiert, als ob sie den 3. Weltkrieg ausgerufen hätten.

          • Wenn wir bestimmte Meinungen unterdrücken wollten, hätten wir gewiss keine Kommentarspalten wie diese hier. Die teils hysterischen Diskussionen führen aber nicht wir, die LZ-Redaktion, sondern diejenigen, die Kommentare zu unseren Texten schreiben. Da knurren Sie den falschen Baum an.

            Lesen Sie eigentlich regelmäßig die ganze LZ oder nur den Teil, den kostenlos online verfügbar ist?

            bol/LZonline

          • jetzt mal klartext. es gibt menschen, die meinen, nur klugscheißen reicht, um durchs leben zu kommen. stellen selbst nichts her, wollen aber etwas verkaufen. wohl dem, der ein handwerk beherrscht, was nachgefragt ist. diese amputierten, die nur die eine hälfte beherrschen, wollen die andere hälfte dominieren. bis jetzt sind sie sehr erfolgreich damit, leider. die auf kosten anderer leben wollen , vermehren sich. die anderen zahlen einen hohen preis dafür. damit meine ich nicht die, die nur 25 % kapitalertragssteuer bezahlen. diese schmarotzer leben gern auf kosten anderer. ich meine die, die eine familie gegründet haben und nicht deswegen dreimal im jahr in urlaub fahren können. hier wird tatsächlich das erbärmlichste für normal erklärt. was dr scharf betrifft, seine generation denkt leider so . ein spiegel wird da nie helfen. man sollte diese menschen meiden, nur so kann man etwas erreichen. was findet aber statt? sie werden gewählt und dieses nicht zu knapp. wer hat denn nun wirklich die schuld am versagen und der aufarbeitung der vergangenheit? die sich wählen lassen, oder die wählen?

          • Ich kann mir vorstellen, das Barharn unter anderem z.B. Folgendes meint:
            Man sollte beim Thema Islam berücksichtigen, das der Islam Probleme mit der Anerkennung universeller Menschenrechte hat. Aus diesem Grund haben Islamische Staaten die Kairoer Erklärung der Menschenrechte unterschrieben. Die Kairoer Erklärung macht die Einschränkung, dass die Menschenrechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Was nichts anderes bedeutet, dass einem Menschenrechte nur zustehen, wenn man sich dem Islam unterwirft. Diese Sicht ist Bestandteil des Islam und kann nicht zu Deutschland gehören ohne uns aufzugeben.

          • Ich lese die LZ regelmäßig und kann mich nicht erinnern, das bei kritischen Punkten des Islam in irgend einer Form am Ball geblieben wird. Z.B. die hunderte minderjährigen Kinder, die regelmäßig sexuell missbraucht werde, weil sie unter 14 verheiratet wurden und mit der Flüchtlingswelle nach Deutschland kamen. Was ist aus ihnen geworden? Oder die Berichte von dem arabisch sprechenden Journalisten, der viele moderate Moscheen in Deutschland besuchte und feststellen musste, das dort durchgängig gegen uns gehetzt wird. Oder die Verantwortung der Integrationsoptimisten, denen unsere Gesellschaft auf den Leim gegangen ist, obwohl der Islam (wohlgemerkt selbst der moderate) eine Integration verbietet und wir das Ergebnis mittlerweile täglich vor Augen haben. Oder wo wird denn mal über die Inhalte des Islam und seiner Schriften und seiner Dogmen geschrieben. Oder wie sieht es mit der Berichterstattung über den Alltag von Christen und Ungläubigen in muslimischen Ländern aus?

          • Ja, das sind alles berechtigte und interessante Fragen. Aber vollständig kann die Berichterstattung schon aus Platzgründen nicht sein. Als Lokalzeitung sind wir in unserem überregionalen Teil zudem weitgehend abhängig von dem, was uns von den Agenturen geliefert wird. Über die Verfolgung von Christen zum Beispiel haben wir aber durchaus berichtet. Mag sein, dass das ein oder andere Thema zu kurz kommt, aber allen Interessen können wir ohnehin nie gerecht werden. Sie können aber sicher sein, dass nichts in der Absicht geschieht, bestimmte Positionen auszublenden. Wir bemühen uns jeden Tag um eine ausgewogene Berichterstattung. bol/LZonline

      • Als wenn Sie sich für das Leid Ihres tierschen Essens interessieren würden, Heuchler!
        „Es wurde von Verantwortlichen geäussert, daß die Gesetze im Herkunftsland ,daß die Ehen geschlossen hat, hier bindend wären.“
        Ja, weil um bereits geschlossen Ehen geht die oftmals schon Jahrzehntelang bestehen.
        Wie wollen Sie das den Menschen vermitteln? Obwohl Ihnen ist das ja sowieso egal.
        Sie haben doch angeblich so viele Länder der Welt bereist, eigentlich entwickelt man dadurch einen Weitblick aber Ihre Scheuklappen werden immer enger ,sodas Sie bald schon gar nicht mehr sehen wo Sie hinrennen.

        • Aha, die Gesetze orientieren sich jetzt also an den Ansichten, Eindrücken und Vorstellungen von religiösen Fantasten und Toleranzpredigern, die einem imaginären Wesen hinterherlaufen und dafür alles in Kauf nehmen und die meinen , man müsse die Werte anderer Länder auf Deutschland übertragen. Alles klar.

          Die klaren Gesetze bezüglich Tierschutz, Kindeswohl und dem Schutz der Ehe geben wir einfach mal wegen den entgegengesetzten ,veralteten , verschwurbelten religiösen Ansichten aus dem 6Jh auf.

          Danke Herr Eratosthenes, ich bin im Bilde. Und Leute wie Sie reden von Mitgliedern der AFD als konservative Altherrenriege, Rassisten und intoleranten Unmenschen.
          Dazu kann man nur agen: Proof yourself!Welcome 2018.

          • Stellen Sie sich bitte nicht dumm, Sie wissen selbst das da um bereits geschlossene, getzliche Ehen anderen Staaten geht und um polygame Neuehen – die m.W. weiterhin in Deutschland asugeschlossen sind.
            Ihre gespielte Empörung können Sie sich sparen.
            Wer waren Sie gestern Veronika? Sahra oder Hauke B., beide???

        • Dank für Ihre Emphatie.
          Ich liebe Tiere und möchte nicht,daß eine Ideologie aus dem 6. Jh. unseren Tierschutz derat untergräbt. Ebenso wie andere in anderen Erdteilen, unter für uns gesetzeswidrigen Umständen zustande gekommmene Verträge als ungültig ansehe , lehne ich die Polygamie ab.
          Eine Vergewaltigung , die bei uns strafbar ist,muss nicht zwangsläufig in anderen Gesellschaften ebenso gesetzeswidrig sein. Sollten man aufgrund dessen, die Kinderehe mit eine 12 jährigen hier gesetzlich anerkennen, weil sie in eingen islamischen Staaten anerkannt wird? Wollen Sie wiklich Zustände wie in Pakistan? Ich nicht.

        • Da ist sie wieder: Die einzig richtige moralische Ansicht, die man zu haben hat.
          DDR 2.0- Wollen Sie so leben?

        • Norbert Kasteinecke

          @kbohlmann

          >Als Lokalzeitung sind wir in unserem überregionalen Teil zudem weitgehend abhängig von dem, was uns von den Agenturen geliefert wird.<

          das sind dann Agenturen wie z.B. RND ?
          Damit haben Sie mir den Tag gerettet.
          Genau mein Humor

          Aber trotzdem muss ich eine Lanze für die Kommentarspalte der LZ brechen – 85 von 100 Punkten – meine Meinung.
          Danke dafür.

          • Dann bleiben Sie dran! bol/LZonline

          • Norbert Kasteinecke
            wie wäre es mit,,hans wurst,,? der name scheint ihnen doch egal zu sein? oder wie wäre es mit ,,ganz schnell,,?

  2. Andreas
    die frage von herrn bohlmann ist berechtigt. zahlen sie für ihr wissen, oder ist der unsinn, den sie so manches mal von sich geben , kostenlos zu haben? oft sind ihre äußerungen ja berechtigt. wenn sie diese aber mal verstärkt mit eine eigenen überzeugung rüberbringen würden, statt von anderen zu erwarten, sie denken für sie, besonders, wenn es die afd betrifft, werden sie immer ein problem haben, das gehörte und gesehende zu verdauen, geschweige zu akzeptieren. um sich eine profunde meinung zu bilden, bedarf es gute informationen. und die sind selten kostenlos zu haben.

    • @ Klaus Bruns
      „die frage von herrn bohlmann ist berechtigt. zahlen sie für ihr wissen, oder ist der unsinn, den sie so manches mal von sich geben , kostenlos zu haben…“

      Wer sind Sie,daß Sie mir diese Frage stellen? Und wie steht es mit Ihnen, der Sie anscheinend 24 Stunden im linken Kampfmodus gegen den angeblichen Faschismus und Kapitalismus sind, obwohl Sie, wie alle anderen Ihrer Vorkämpfer mit Steinen und Flaschen in der Hand , selbst Nutzniesser dieser Gesellschaft sind? Sie haben doch als Werkzeugmacher in einem Betrieb gearbeitet , der Sie so entlohnt hat, daß Sie sich ein schönes Haus leisten konnten, oder? Sie sind Krankenversichert und bekommen Rente, die Sie geniessen. Oder?

      • Was ist eigentlich Ihr Problem?
        Ich empfinde viel Neid und Missgunst bei Ihnem…
        Sind nicht genug Krümel vom Tisch gefallen. .
        Warum gönnen Sie anderen keine Krümel…
        Nach Ihrer Zeit als CNC-Dreher sind Sie doch rumgekommen …nie Gastfreundlichkeit erfahrenen…komisch, habeich alles anders erlebt. ..wie man in denWald reinruft….

  3. @kbohlmann 13.56

    Nein, ich habe niemanden angeknurrt( :O) ) Sie hatten einen Foristen aber explizit angeschrieben und gefragt, der auf meinen Beitag geantwortet hatte. Wenn es so derart hysterisch herübergekomen ist, bitte ich um Entschuldigung.

    Sie werden mir aber zustimmen,das plötzliche Gesetzesänderungen, die derart tiefgreifend in die Gesellschaft und das Zusammenleben eingreifen, von Belang sind und Diskussionen nicht einfach mit dem Begriff “ hysterische“ Reaktion beschrieben werden können. Diese genannten Dinge haben und werden weiter auf unsere Gesellschaft grossen Einfluß haben, obwohl solche Dinge religiös und traditionell und nicht nicht westlich modern orientiert oder tolerant uns gegenüber sind.
    Die Massentierhaltung, die ich nicht gutheisse , wird oft zu Recht kritisiert. Ich selbst esse kein Fleisch, mache dies aber nicht zum Dogma.
    Wie verhält es sich aber nun bei einem Schlachtvorgang in den zahlreichen Halalschlachthäusern auf deutschem Boden, in denen Tiere in grossen Massen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschnitten und diese bei lebendigem Leib einem furchtbaren Todeskampf ausgesetzt werden, der eigentlich laut Gesetz nur in „Einzelfällen“ aus rituellen Gründen unter Aufsicht eines Beamten des Ordnungsamtes „betäubt“ vollzogen werden darf?
    Was sagt man einem afrikansichen Zuwanderer , der seine Frau oder Tochter beschneiden lassen will,oder andere religiöse ,traditionelle Dinge praktizieren will, wenn er als Parallele einen islamischen Gläubigen anführt, der dies bei seinem minderjährigen Sohn vollziehen und auch Tiere nach seinen engen , religiösen Vorschriften schlachten darf?
    Wie wird die allgemeine Ansicht zu Gesetzen sein, wenn ein Mann hier eine Frau haben darf, diese auch nach einer Scheidung oft unterhaltsberechtigt ist und diese laut Gesetz sozialversicherungspflichtig und krankenkassenpflichtig ist und ein Zuwanderer mehrere Frauen hier haben darf und diese ebenfals in allen Sozialversicherungen abgesichert ist und dieser für 2, 3 oder 4 Frauen keinen Beitrag leisten muss, da der Steuerzahler für alles aufkommen muss ,auch wenn er selbst sehr wenig zum Leben hat?
    Wie denkt ein Rentner,der zur Tafel gehen muss darüber,daß Nichtdeutsche Polygamie ausüben dürfen und vom Staat für alle Frauen und viele Kinder( im Montabaur 20!) Geld erhält? In diesem Falle 7500 € pro Monat?
    Wie wirken sich diese Dinge gesellschaftlich langfristig aus? Zum positiven gegenüeber dem Gesetzgeber oder eher dazu ,daß z. B junge Menschen sich sagen,daß der Staat und seine Gesetze etwas für Dumme ist? Anfänge der anarchistischen denkweis esieht man in den sogennaten Problemvierteln, in denen Polizeibeamte mit r´Reizgas und Radbolzenschlüsseln angegriffen werden.
    Sicherlich sind diese Dinge nicht alltäglich. Nur, mal ehrlich, hat man dies in den 70er Jahren bei den Anfängen der Parallelgesellschaften in Duisburg, Essen oder Berlin nicht auch gesagt und grosszügig über die „Einzelfälle“ hinweggesehen?

  4. Karsten Konradi

    Wie kommt es, dass ich bei LzOnline nur noch Kommentar-Threads lese, in denen rechte anonyme Schwachmaten wie „Andreas“ und Norbert Kasteinecke ihren halb vermoderten Phrasenmüll vor einem geheimdienstlich recherchierenden Klaus Bruns um und um wenden, aber sich niemand mehr um die wahren Lüneburger Skandale (Arena, Dr. Scharf, Audimax usw.) kümmert?

    • Norbert Kasteinecke

      @ Karsten Konradi

      Ist das Ihr Niveau?
      Dann sollten Sie sich mit klaus bruns absprechen.
      Geben Sie eine Antwort auf die Aussage von Horst Seehofer oder gehen Sie in die Kommentarspalte der von Ihnen angesprochenen Skandale.
      Es zwingt Sie niemand, dies alles hier zu ertragen.

    • „aber sich niemand mehr um die wahren Lüneburger Skandale (Arena, Dr. Scharf, Audimax usw.) kümmert?“

      Weil der Thread „Seehofer -der Islam gehört nicht zu Deutschland“, lautet. Und der rest liegt im Auge des Betrachters; wer weiß wie andere Foristen über Sie und Ihre Kommentare denken?*schmunzel*

  5. Karsten Konradi

    geheimdienstlich recherchierenden Klaus Bruns
    schmunzel, was soll man machen, wenn einem etwas ,,spanisch ,, vorkommt?

  6. Die CSU gehört nicht zu Deutschland

    Bei der Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, antwortet seit Jahren eine Mehrheit der Befragten mit „Nein“. Das ist eigentlich faszinierend. Es wirkt wie ein pathologischer Abwehrreflex gegen eine unangenehme Tatsache.

    Denn wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, wie kann er das erste Thema der neuen Bundesregierung sein? Warum nahm der Islam im Kanzlerduell so viel Raum ein? Warum ist eines der prägendsten Bilder vom Wahlkampf eine Karikatur der Rechten, die Angela Merkel verhüllt in einem schwarzen Niqab zeigt?

    Der Islam beschäftigt die Deutschen. Fast schon zwanghaft. Er ist Teil ihrer Identität geworden: Die Abgrenzung zum Islam macht das Deutschsein erst aus. Nur so lässt sich erklären, warum ein ständiger Gegensatz zwischen „Deutschen“ und „Muslimen“ hergestellt wird, obwohl das der gesellschaftlichen Realität widerspricht: Ein großer Teil der hier lebenden Muslime sind Deutsche.

    Und es gibt eine Gruppe, die dem Islam besonders viel verdankt: Was wären die Rechtspopulisten ohne ihren Islam? Ihrem Feindbild Nummer eins. Der Islam ist in ihren Augen das Böse, der Antipol zu Demokratie und westlichen Werten. Wären nur Geflüchtete aus christlichen Ländern gekommen – die AfD wäre vermutlich weiterhin eine Splitterpartei. So gesehen gehört der Islam zur AfD, wie das Holzbein zum Pirat.

    In ihrem Wahlprogramm für den Bundestag widmet sie der morgenländischen Religion ein eigenes Kapitel – dem Christentum nicht. Darin schreiben die besorgten Rechtsradikalen: Schon „in der Präsenz von über 5 Millionen Muslimen, deren Zahl ständig wächst, sieht die AfD eine große Gefahr“. Zwar sind es laut der einzigen vorliegenden Erhebung nur 4,4 bis 4,7 Millionen, und nur ein Teil davon sind praktizierende Muslime. Aber darauf kommt es vermutlich nicht an. Sie sollen ja eh alle weg. Nur was täte dann die AfD?

    Auch die Medien haben eine besondere Affinität zum Islam. Denn nach normalen journalistischen Kriterien wäre die Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ keine Meldung, geschweige denn eine Schlagzeile wert. Die Aussage ist abgedroschen, wurde mehrmals von unterschiedlichsten Politikern gemacht und hat auch sonst keinen Neuigkeitswert.

    Doch der neue Heimatminister hat genau diesen Satz in seinem ersten Interview gegenüber der „Bild“-Zeitung bemüht und: bäm! Alle Medien bis hin zu den Abendnachrichten im Fernsehen haben ihn aufgegriffen. Um zu verstehen, wie denkwürdig das ist, sollte man sich noch einmal vergegenwärtigen: Es ist nichts passiert, außer dass ein CSU-Politiker findet, was schon viele vor ihm gefunden haben. Aber ob der Islam zu uns gehört oder nicht, das polarisiert eben, es erregt die Gemüter und macht die Leute wach. Es ist die Gretchenfrage der Nation. Der Islam gehört zu deutschen Identitätsdebatten, wie das Salz in die Suppe.

    Um unsereins nicht ganz zu verprellen, schiebt Horst Seehofer in seinem „Bild“-Interview freundlicherweise etwas nach: Der Islam gehöre zwar nicht zu Deutschland, die Muslime aber schon. Das klingt nett, aber was kann ich mir darunter vorstellen? Muslime dürfen rein, wenn sie vorher ihre Religion abstreifen? Korane bitte bei der Passkontrolle abgeben?

    Vielleicht versteht er den Antagonismus seiner Aussage, wenn man sie etwas variiert: Lieber Herr Seehofer, die CSU gehört auch nicht zu Deutschland (sondern zu Bayern) – die CDU-Wähler natürlich schon!

    Ferda Ataman

  7. Norbert Kasteinecke

    Ferda Ataman, Jahrgang 1979, ist Journalistin, Mitgründerin der „Neuen deutschen Medienmacher“ und Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“, einem Netzwerk von mehr als 100 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen. Sie lebt in Berlin.