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Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.

CSU-Politiker Kreuzer wirft Katharina Schulze Nähe zu Linksextremisten vor

Kurz vor der bayerischen Landtagswahl adressiert Thomas Kreuzer, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, einen offenen Brief an die Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze. Eine Demonstration gegen Abschiebungen gibt ihm Anlass dazu.

Offene Konfrontation kurz vor der Wahl: Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, wirft der Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze vor, sich nicht klar genug von Linksextremisten zu distanzieren. Drei Tage vor der bayerischen Landtagswahl adressiert Kreuzer einen Brief an Schulze, in dem er ihre Teilnahme an einer Demonstration gegen Abschiebungen in München scharf kritisiert. Der Brief ist auf der Webseite csu-landtag.de öffentlich zugänglich.

Unter der Überschrift „Umgang mit Extremisten stoppen“ wirft Thomas Kreuzer der Grünen-Spitzenkandidatin konkret vor, sich nicht klar genug von „Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“-Rufen zu distanzieren, die Teilnehmer der Demonstration am Münchener Flughafen skandiert haben sollen. Als „ungeheuerlich“ bezeichnet der CSU-Politiker zudem Schulzes öffentliches Auftreten „gemeinsam“ mit der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands sowie der Antifa-NT. Er zeigt sich „zutiefst empört, dass Sie widerspruchslos bei solchen Aktionen mitmachen und sich offenbar mit den Schlachtrufen identifizieren“.

Lesen Sie hier ein umfangreiches Interview mit Katharina Schulze: „Der zweite Platz entscheidet über Bayerns Gesicht“

Kreuzers Brief wird drei Tage vor der Landtagswahl in Bayern am kommenden Sonntag publik. Der CSU-Fraktionsvorsitzende erklärt darin, ihm sei Schulzes Auftreten bei der Demonstration und die dortigen Vorgänge „jetzt erst bekannt geworden“.

Von Jana Wolf/RND