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Der Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) steigt.

Bericht: Externer Berater soll doppelt bezahlt worden sein

In der Berater-Affäre steigt der Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und das IT-Unternehmen Accenture. Medienberichten zufolge soll ein Manager der Firma doppelt abkassiert haben. Die Summe, die der Manager demnach zu viel eingestrichen hat: mindestens 25.000 Euro.

In der Affäre um Fehler bei der Auftragsvergabe an externe Berater steigt der Druck auf das Bundesverteidigungsministerium und die Firma Accenture. Ein Manager der Firma soll Beratungsstunden für IT-Projekte 2017 doppelt abgerechnet haben. Die „Bild am Sonntag“ berichtete zuerst darüber.

Die Doppel-Abrechnung sei zunächst nicht aufgefallen, da sie über verschiedene Rahmenverträge abgewickelt worden sei. In diesen Verträgen sind demnach mehrere Behörden inner- und außerhalb der Bundeswehr gebunden. Die Summe, die der Manager zu viel eingestrichen habe, belaufe sich laut der Zeitung auf mindestens 25.000 Euro.

Untersuchungsausschuss zu Einsatz von Beratern

Bei den Untersuchungen im Zuge der Berateraffäre fielen die Unregelmäßigkeiten dann auf.

Der Einsatz von Beratern im Verteidigungsministerium wird zeitnah auch von einem Untersuchungsausschuss des Bundestags überprüft. Der Verteidigungsausschuss fasste Ende Januar einen entsprechenden Beschluss. Es geht um Vorwürfe von unkorrekter Auftragsvergabe bis hin zu Vetternwirtschaft.

Beratungsleistungen nicht eindeutig beziffert

In der Statistik des Finanzministeriums taucht das Verteidigungsministerium mit Ausgaben von 34 Millionen Euro seit 2006 für Beratungs- und Unterstützungsleistungen inklusive nachgeordneter Behörden allerdings relativ weit unten auf.

Anfang Dezember hatte das Ministerium in einer anderen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage das Volumen der laufenden Rahmen- und Einzelverträge noch auf 207 Millionen beziffert.

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Von RND/jw mit dpa