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Berlin, 12. März 2018: Die Spitzen von Union und SPD im Paul-Löbe-Haus mit dem frisch unterzeichneten Koalitionsvertrag

GroKo-Parteien gewinnen wieder an Profil

Die Mehrheit der Deutschen sieht einer neuen Umfrage zufolge wachsende Unterschiede zwischen CDU und SPD. Laut ARD-„Deutschlandtrend“ gewinnen die Regierungsparteien durch die Pläne der SPD zur Sozialpolitik und der CDU-Debatte zur Zuwanderungspolitik wieder an Kontur.

Eine Mehrheit von fast drei Viertel der Deutschen sieht nach einer Umfrage wachsende inhaltliche Unterschiede zwischen SPD und CDU. 74 Prozent der Befragten gaben im am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-„Deutschlandtrend“ an, die Unterschiede zwischen den Parteien seien angesichts der SPD-Vorschläge zur Sozialpolitik und der CDU-Debatte zur Zuwanderungspolitik größer geworden. Ebenfalls 74 Prozent gaben an, sie begrüßten eine wachsende Unterscheidbarkeit der beiden Parteien.

Union und SPD legen je einen Prozentpunkt zu

Das zeigte sich auch bei der sogenannten Sonntagsfrage. Im Vergleich zur zurückliegenden Umfrage eine Woche zuvor legten CDU/CSU und SPD jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Union erhielte demnach 30 Prozent der Wählerstimmen, bei der SPD wären es 18 Prozent. Etwa gleichauf mit der SPD wären mit 18 Prozent die Grünen. Die AfD bekäme 12 Prozent. FDP und Linke erhielten jeweils 8 Prozent der Stimmen. AfD, FDP und Grüne verloren jeweils einen Prozentpunkt. Der Anteil für die Linke blieb unverändert.

Einen ähnlichen Aufwärtstrend für Union und SPD hatten jüngst auch andere Meinungsforschungsinstitute in Umfragen ermittelt.

Von RND/dpa