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Neuer GroKo-Plan: Für Patienten, die immer zuerst zum Hausarzt gehen, soll es Prämien geben.

Immer erst zum Hausarzt – GroKo will Prämie für Kassenmitglieder

Ein neues Gesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll die ärztliche Versorgung verbessern. Jetzt hat sich die GroKo auf einen weiteren Änderungsantrag geeinigt. Für Patienten, die immer zuerst zum Hausarzt gehen, soll es Prämien geben.

Gesetzlich Versicherte sollen künftig Prämien erhalten, wenn sie sich immer zunächst von ihrem Hausarzt behandeln lassen. Das sieht ein Änderungsantrag zum Termin- und Servicestellengesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, wie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Samstag) in Koalitionskreisen bestätigt wurde.

In Zuge so genannter Hausarztverträge können sich Patienten gegenüber ihrer Kasse verpflichten, für ein Jahr lang stets zum selben Hausarzt zu gehen, und nur auf dessen Überweisung hin zum Facharzt. Union und SPD wollen den Kassen vorschreiben, in solchen Fällen die Hälfte der dadurch erzielten „Effizienzgewinne“ in Form von Prämien an die Mitglieder auszuschütten. So will die Koalition die Stellung von Hausärzten im Gesundheitssystem stärken.

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Von Rasmus Buchsteiner/RND