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Eines der hochmodernen U-Boot "U36" ist vor der Küste Norwegens auf Grund gelaufen. Quelle: Carsten Rehder/dpa

Deutsches U-Boot rammt Felsen vor Norwegen

Die Pannenserie bei der Bundeswehr geht weiter: In Norwegen ist erneut ein deutsches U-Boot bei einer Kollision mit einem Felsen beschädigt worden. Der Vorfall mit „U 36“ ereignete sich am Dienstag in der norwegischen Marinebasis Haakonsvern südlich von Bergen.

Wie das Marinekommando bestätigte, war das U-Boot „U 36“ beim Ablegemanöver in der norwegischen Marinebasis mit einem Ruderblatt gegen einen Felsen gekommen.

„Es gab dabei eine leichte Beschädigung. Taucher haben das Ruderblatt fotografiert. Die Bilder werden jetzt in Eckernförde ausgewertet“, so ein Sprecher des Marinekommandos in Rostock.

Ruderblatt beschädigt

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Ursache für die Havarie wird ebenfalls untersucht. Das Boot hatte sich mit Rückwärtsfahrt vom Anleger entfernt und wollte gerade auf Vorausfahrt umsteuern.

Dabei kam es aber zu der Berührung mit dem Felsen. Nach der Havarie konnte das Boot aber aus eigener Kraft zum Anleger zurückkehren. „Das Ruder lässt sich bewegen“, so der Sprecher weiter.

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Der Unfall weckt Erinnerungen an eine Havarie im Oktober 2017, als das Schwesterboot „U 35“ in norwegischen Gewässern ebenfalls mit einem Ruderblatt an einem Felsen hängen blieb. Damals wurde das Ruderblatt stark verbogen. „U 35“ ist seit dem Unfall noch nicht wieder einsatzbereit.

Seit Januar drei U-Boote wieder klar

Nachdem ab Oktober 2017 über fast ein Jahr lang kein deutsches u-Boot einsatzbereit war, hatte sich die Lage gerade wieder entspannt. Nach „U 36“ waren auch „U 31“ und „U 33“ wieder in Fahrt gekommen.

„U 36“ war im Januar zu einem längeren Manöver nach Norwegen ausgelaufen. Dabei hatte das Boot auch an großen Manövern teilgenommen und erfolgreich einen Torpedoschießabschnitt absolviert.

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Von RND/kn/Frank Behling

Eines der hochmodernen U-Boot „U36“ ist vor der Küste Norwegens auf Grund gelaufen.