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Jörg Meuthen, Parteichef der Alternative für Deutschland (AfD): „Wir schaffen etwas ganz Neues.“ Quelle: Imago

Rechtspopulisten vieler Länder vereinigen sich – AfD auch dabei

Zwar finden sie internationale Zusammenarbeit blöd, trotzdem haben die Rechtspopulisten im Europaparlament jetzt eine eigene Fraktion gegründet. Ihr erklärtes Ziel: Politik gegen Europa und für Russland.

Die rechtspopulistischen Parteien im Europaparlament haben eine neue Fraktion namens Identität und Demokratie mit 73 Abgeordneten gegründet, zu der auch die deutsche AfD gehört. „Wir schaffen etwas ganz Neues“, sagte AfD-Chef Jörg Meuthen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit der französischen Nationalistin Marine Le Pen sowie Vertretern der italienischen Lega, der österreichischen FPÖ und anderer Rechtsparteien.

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Ziel der Fraktion sei ein Nein zum „Europäischen Superstaat“, zur „Entmündigung der Nationalstaaten“ und zu anderem „Unsinn“ anderer Parteien. „Wir sind nicht gekommen, um uns Freunde zu suchen“, sagte Meuthen. „Wir sind hierher gekommen, um Stachel im Fleisch der Eurokraten zu sein.“

Keine Sanktionen gegen Russland

Inhaltlich legte er sich fest auf eine Absage an die Sanktionen gegen Russland. Diese änderten ohnehin nichts an der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Besser sei eine pragmatische Politik und „eine gute Zusammenarbeit mit Russland wie mit jedem anderen Land“.

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Lega-Chef Matteo Salvini hatte im Wahlkampf das Ziel ausgegeben, mit AfD, FPÖ, der Le-Pen-Partei Rassemblement National und anderen Partnern stärkste Fraktion im Europaparlament zu werden. Nach jetzigem Stand ist die neue Gruppe aber nach der Europäischen Volkspartei, den Sozialisten, den Liberalen und den Grünen nur an fünfter Stelle.

Von RND/dpa

Jörg Meuthen, Parteichef der Alternative für Deutschland (AfD): „Wir schaffen etwas ganz Neues.“