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Am Mittwoch stechen sie in See: Greta Thunberg, Klimaaktivistin aus Schweden, ihr Vater Svante Thunberg und Boris Herrmann, Profisegler an Bord der Hochseejacht "Malizia". Foto: Holly Cova/Team Malizia/dpa - Quelle: Holly Cova/Team Malizia/dpa

Greta Thunberg: Erst GQ-Titel, dann mit der Yacht in die USA – am Ende der Friedensnobelpreis?

Am Mittwoch sticht die Hochseeyacht “Malizia” in See, um Greta und ihren Vater in die USA zu bringen. Zum Abschied ziert die Aktivistin das Cover des britischen Hochglanzmagazins “GQ”.

London. Die Chancen der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg auf den Friedensnobelpreis steigen – zumindest bei britischen Buchmachern. Dem Vergleichsportal “Oddschecker” zufolge liegen ihre Chancen bei kumuliert 56 Prozent – weit mehr als noch im Juni. Die meisten Buchmacher nehmen nur noch Wetten mit der Quote 1 an. Das heißt, es gibt im Fall eines Greta-Sieges nur den doppelten Einsatz zurück.

Auf dem zweiten Platz liegt die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern mit einer Quote vom fünf- bis sechsfachen des Einsatzes. Sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Thunberg gerade beim Berliner Salon des RedaktionsNetzwerksDeutschland on tour in Stralsund lobte, quasi als Lebenswerk den Preis erhalten, wäre je nach Wettbüro das zehn. bis 17-fache des Einsatzes möglich. Bei einem Sieg des neuen britischen Premiers Boris Johnson wäre es gar das Hundertfache.

Am Mittwoch sticht Greta mit der Hochsee-Segelrennyacht “Malizia” in See. Der deutsche Skipper Boris Herrmann wird sie und ihren Vater über den Atlantik bringen. Zum Abschied ziert Greta, die schon auf vielen Titelseiten zu sehen war, das Cover des britischen Hochglanzmagazins “GQ”.

Sie ist darauf mit ausgestrecktem Zeigefinger in einem übergroßen Anzug zu sehen, auf dem die Frage “Can you hear me?” („Könnt ihr mich hören?”) zu lesen ist.

Von Jan Sternberg/RND