Donnerstag , 24. Oktober 2019
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Greta Thunberg kann sich Hoffnungen auf den Friedensnobelpreis machen. Quelle: Robin Loznak/ZUMA Wire/dpa

„Habe Greta Thunberg rechtzeitig für den Nobelpreis nominiert“

Drei norwegische Abgeordnete der Linkspartei haben Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert – und zwar rechtzeitig, wie sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagten. Im Vorfeld der Verleihung hatte es dazu Spekulationen gegeben.

Berlin. Der norwegische Parlamentsabgeordnete Freddy André Oevstegaard hat Greta Thunberg zusammen mit zwei Fraktionskollegen von der Sozialistischen Linkspartei für den Friedensnobelpreis nominiert. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte der Abgeordnete vor der Bekanntgabe der Preisträger am Freitag: „Ich habe Greta Thunberg rechtzeitig für den Nobelpreis nominiert. Wir haben die Nominierung am letzten Tag der Frist am 31. Januar eingereicht. Öffentlich gemacht haben wir es erst sechs Wochen später.“

Weil norwegische Medien erstmals Mitte März über die Nominierung Thunbergs berichteten, war spekuliert worden, dass sie nicht rechtzeitig vor Fristablauf am 1. Februar eingereicht worden war.

Oevstegaard sagte dem RND: „Es war im Januar schon abzusehen, dass aus ihrem Schulstreik für das Klima etwas Großes werden würde. Nur wie groß es wird, haben wir damals noch nicht wissen können.“ Oevstegaard bezeichnet „Fridays for Future“ als „größte soziale Bewegung dieser Generation.“ Er sagt: „Fridays for Future und Greta Thunberg haben bereits viel erreicht und können noch viel mehr erreichen. Der Friedensnobelpreis könnte der Bewegung einen weiteren Schub geben.“

Von Jan Sternberg/RND