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US-Präsident Donald Trump beim Ausstieg aus der Präsidentenmaschine. Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa

Trump: Impeachment-Untersuchung “sehr schwer“ für Familie

Für US-Präsident Donald Trump ist klar: Schuld sind die anderen. Die gegen ihn laufende Untersuchung für ein Amtsenthebungsverfahren nennt er eine “geistesgestörte Impeachment-Hexenjagd”. Und er beklagt, nicht nur auf ihn habe die Situation negative Auswirkungen.

Bossier City. US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals öffentlich zu den Auswirkungen der gegen ihn laufenden Untersuchung für ein Amtsenthebungsverfahren auf seine Familie geäußert. „Ich habe ein Problem“, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt im tief republikanischen Louisiana am Donnerstag. „Impeachment ist für mich ein schmutziges Wort, es ist sehr unfair, sehr schwer für meine Familie.“

Doch insgesamt blieb er im Kampfmodus, sprach von einer „geistesgestörten Impeachment-Hexenjagd“ seiner demokratischen Gegner. Für seine Wiederwahl sei die Untersuchung ein Segen, weil die Leute die Vorwürfe der Demokraten nicht ernst nähmen: „Wir haben Bush, Clinton, Obama demontiert, ohne Erfahrung, aber ich hatte euch und wir gewannen“, sagte Trump in Anspielung auf seinen Kampf auch gegen das republikanische Establishment vor der Wahl 2016.

„Denkt daran und dann denkt über mich nach – „Mann, lass uns etwas Hilfe von der Ukraine bekommen um den schläfrigen (sleepy) Joe Biden zu schlagen“.“ Er denke das nicht, und das Volk auch nicht. „Wir haben nichts Falsches gemacht“, fügte er hinzu. „Und sie machen nichts.“

RND/AP