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Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats sowie Mitglied des Präsidiums des Aufsichtsrates der Volkswagen AG: „Für die politische Interessenvertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stehen Klara Geywitz und Olaf Scholz.“

VW-Betriebsratschef Osterloh für Scholz und Geywitz als SPD-Chefs

Bei der Urwahl der SPD-Spitze gibt es weitere Unterstützung für Klara Geywitz und Olaf Scholz. Nach zahlreichen prominenten Sozialdemokraten starten einflussreiche Gewerkschafter einen Aufruf zur Wahl des Duos. VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh zählt zu den Unterzeichnern. Und er ist nicht der Einzige.

Berlin. Zum Start der Mitgliederabstimmung über den SPD-Parteivorsitz haben mehrere Betriebsräte deutscher Großkonzerne zur Wahl von Olaf Scholz und Klara Geywitz aufgerufen. „Für die politische Interessenvertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stehen Klara Geywitz und Olaf Scholz“, heißt es in einem Wahlaufruf, zu dessen Erstunterzeichnern Volkswagen-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh, Telekom-Gesamtbetriebsratschef Jupp Bednarski und Airbus-Konzernbetriebsratschef Jan-Markus Hinz zählen.

„Wir sind uns sicher, dass Klara Geywitz und Olaf Scholz die älteste Volkspartei Deutschlands führen und die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer glaubhaft in Berlin durchsetzen können“, schreiben die Arbeitnehmervertreter in dem Aufruf, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

„Wir erinnern uns noch gut daran, dass es Olaf Scholz war, der als Arbeitsminister mit dem Kurzarbeitergeld die Grundlage dafür gelegt hat, dass viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen während der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 im Betrieb bleiben konnten und nicht entlassen wurden“, heißt es in dem Schreiben der Betriebsräte weiter. Klara Geywitz habe sich seit vielen Jahren für die Angleichungen von Löhnen und Renten in Ost und West eingesetzt. „Wir schätzen es, dass Klara Geywitz sowohl die Gleichstellung als auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ihrem Thema gemacht hat“, so die Gewerkschafter.

„Wir sehen eine Sozialdemokratin und einen Sozialdemokraten, die zu ihren Überzeugungen stehen, auch wenn ihnen einmal Ablehnung durch einen Zeitgeist entgegenschlägt“, bilanzieren die Betriebsräte. Sie schließen mit den Worten: „Wir unterstützen Klara Geywitz und Olaf Scholz.“

Von Andreas Niesmann/RND