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Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg: Wird er ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur einsteigen? Quelle: John Locher/AP/dpa

Bloombergs nächster Schritt auf dem Weg zur Präsidentschaftsbewerbung

Während sich bereits ein Spitzentrio unter den demokratischen Bewerbern für die US-Präsidentschaftswahl herauskristallisiert, überraschte er mit möglichen eigenen Bestrebungen: Der Milliardär Michael Bloomberg. Nun tut er den nächsten Schritt. Er reichte nötige Unterlagen bei der Bundeswahlbehörde ein, ohne jedoch offiziell zu erklären, ins Rennen einzusteigen.

Washington. Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Präsidentschaftsbewerbung unternommen. Der Demokrat reichte am Donnerstag bei der Bundeswahlbehörde in den USA die nötigen Unterlagen für eine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl 2020 ein. Damit sichert sich der 77-Jährige grundsätzlich die Option, bei der Abstimmung anzutreten. Zuvor hatte er bereits in mehreren Bundesstaaten die nötigen Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an den parteiinternen Vorwahlen der Demokraten eingereicht. Bislang hat Bloomberg aber noch nicht offiziell erklärt, dass er in das Rennen einsteigen will.

Bloomberg hätte die nötigen finanziellen Mittel

Bloomberg, der das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gegründet hat, gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er könnte damit erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen den Amtsinhaber, Präsident Donald Trump (73), einbringen, der bei der Wahl für die Republikaner erneut antreten will.

Obwohl bereits zahlreiche Parteikollegen ausgestiegen sind, bewerben sich noch immer fast 20 Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei. Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar im US-Bundesstaat Iowa.

RND/dpa