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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) auf dem Rollfeld im Camp Pamir in Kundus. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/

Willkommen an Bord: Kramp-Karrenbauer nimmt 97 Soldaten mit nach Hause

Im Regierungsflieger zurück in die Heimat: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat auf ihrer Rückreise aus Afghanistan 97 Soldaten mit nach Deutschland genommen. Das war zumindest bisher noch keine gängige Praxis – doch die Ministerin möchte das ändern.

Berlin. Entgegen dem bisherigen Procedere konnten die Männer und Frauen nach ihrem Einsatz für die Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ in Masar-i-Scharif in den grauen Luftwaffen-Airbus A310 zusteigen und am Mittwochabend auf dem Flughafen Berlin-Tegel landen. Wenn Platz sei und die Gelegenheit passe, wolle Kramp-Karrenbauer auch künftig den Mitflug ermöglichen, hieß es aus ihrem Ministerium.

Bei einer Reise nach Mali hatte es im Oktober Ärger gegeben. Soldaten mussten wegen ihrer Reise den Heimflug aus dem Einsatzland um zwei Tage verschieben. „Wenn wegen meinen Besuchen Soldatinnen und Soldaten auf ihre Flüge warten müssen, dann sage ich meine Reise entweder ab oder es muss sichergestellt werden, dass wir gemeinsam fliegen können“, sagte die CDU-Politikerin danach.

 

 

RND/dpa