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Verspätete Züge, ausgefallene Flüge und Probleme mit Bussen – die ÖPNV-Schlichtungsstelle erwartet jede Menge Gegenwind in diesem Jahr. Quelle: imago images/Rüdiger Wölk/Ralph Peters//Patrick Scheiber/photothek/Montage RND

Tausende Beschwerden über Flüge, Bus und Bahn

Verspätete Züge, ausgefallene Flüge und Probleme mit Bussen – rund 26.000 Beschwerden erwartet die ÖPNV-Schlichtungsstelle in diesem Jahr. Vor allem die Klagen über die Bahn und über Fernbusse hätten zugenommen. Bei den Flügen gab es den Beschwerderekord im Jahr 2018.

Berlin. Probleme mit Flügen, Bus- und Bahnfahrten haben in diesem Jahr zu Tausenden Beschwerden bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr geführt. Geschäftsführer Heinz Klewe sagte der Deutschen Presse-Agentur, er rechne bis Jahresende mit rund 26.000 Anträgen.

Das ist die zweithöchste Zahl nach 2018. Damals führte ein Flugchaos im Sommer zu eine Verdoppelung der Beschwerden.

Unzufriedene Bahnkunden

„Die von der Luftfahrtbranche und der Politik eingeleiteten beziehungsweise schon realisierten Maßnahmen zeigen offensichtlich Wirkung“, erklärte Klewe den Rückgang.

Weiter zugenommen hätten aber die Beschwerden von Bahn- und Fernbuskunden.

Die SÖP ist von der Bundesregierung als Schlichtungsstelle für Bahn, Luftverkehr, Fernbus und Schiff anerkannt. Zum größten Teil geht es um eine Entschädigung bei Verspätungen oder Ausfällen von Flügen und Bahnfahrten.

Rund 400 Verkehrsunternehmen beteiligen sich an dem Schlichtungsverfahren, das sie selbst finanzieren.

RND/dpa