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Eine Pistole der Marke "Walther PPK" und Patronen liegen auf einem Tisch (Symbolfoto). Quelle: picture alliance / HANS KLAUS TE

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Schuss gegen CDU-Politiker

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen einen CDU-Kommunalpolitiker wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, weil er einen Schuss auf einen jungen Mann abgegeben haben soll. Nun übernimmt die Abteilung für politische Strafsachen den Fall. Es soll geprüft werden, ob sich der Mann bei der mutmaßlichen Tat „fremdenfeindlich“ geäußert hat.

Köln. Die Kölner Staatsanwaltschaft prüft nach einem Schuss auf einen jungen Mann, ob der beschuldigte Kommunalpolitiker sich bei der mutmaßlichen Tat „fremdenfeindlich“ geäußert hat.

Der Fall sei innerhalb der Behörde zur Abteilung für politische Strafsachen übertragen worden, erklärte Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn am Dienstag. Hintergrund seien entsprechende Aussagen von Zeugen im WDR. Diese wolle man überprüfen. Zuvor hatten „taz“ und das ZDF darüber berichtet.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kommunalpolitiker wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Den Ermittlungen zufolge sei eine Gruppe von vier jungen Männern in der Nacht zum 30. Dezember in der Stadt unterwegs gewesen, als der Senior aus seinem Haus gekommen sei und sie angesprochen habe, hatten Polizei und Staatsanwaltschaft damals mitgeteilt. Nach einem Streit soll er laut Zeugen auf die Männer gezielt haben, ein 20-Jähriger wurde von einem Schuss in der Schulter getroffen.

Der Anwalt des Verdächtigen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Amt als CDU-Kommunalpolitiker lässt der Mann vorläufig ruhen.

RND/dpa