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Ein Sicherheitsbeamter steht in Luzern in der der Schweiz vor einem Schild mit der Aufschrift "Drive-In Test", das den Weg zu einem Corona-Testcenter weist. (Symbolbild) Quelle: Alexandra Wey/KEYSTONE/dpa

Bericht: Bund und Länder streben Erhöhung der Corona-Testkapazitäten an

Zwar hat Deutschland laut Gesundheitsminister Jens Spahn im internationalen Vergleich gute Coronatest-Möglichkeiten. Doch zeigen jüngste Erfahrungen, dass Testungen schnell verfügbar sein müssen. Einem Bericht zufolge planen Bund und Länder nun eine Ausweitung der Kapazitäten.

Berlin. In der Coronavirus-Krise streben Bund und Länder einem Medienbericht zufolge eine Ausweitung der Testkapazitäten für Infektionen mit dem Virus an. Die „Bild“-Zeitung (Freitag) berief sich auf das interne Beschlussprotokoll einer Telefonkonferenz zwischen Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) und den Chefs der Staatskanzleien der Länder vom Mittwoch. Darin heiße es: „Bund und Länder stimmen darüber ein, die Kapazitäten zur Testung auf das neue Corona-Virus deutlich zu erhöhen.“

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Die jüngsten internationalen und heimischen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie zeigten, dass die schnelle Verfügbarkeit von Testungen auf das Coronavirus wesentlich für die Eindämmung und schnelle Behandlung der Kranken sei. In dem Bericht heißt es weiter, die Ausweitung der Kapazitäten solle laut Beschluss durch eine „Hochdurchsatz-Methode“ aus der Pharma-Forschung oder durch die Nutzung von Laboren aus der Tiermedizin erreicht werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Donnerstag gesagt, die Kapazität liege mit 300.000 bis 500.000 Tests pro Woche auch im internationalen Vergleich sehr hoch. Er bekräftigte, dass Deutschland wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen im Medizinbereich beginnen konnte.

RND/dpa