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Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (CDU). Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa

EU-Kommission arbeitet an neuem Haushaltsplan

Auch ohne Corona-Krise hat es genug Rangeleien um den EU-Haushalt für 2021 bis 2027 gegeben. Auf den Entwurf der EU-Kommission konnten sich die Staaten im Februar nicht einigen. Nun arbeitet Brüssel an einem neuen Plan – die Hürden dürften noch höher liegen.

Brüssel. Mit einem neuen Haushaltsplan für die kommenden sieben Jahre will die EU-Kommission auf die Folgen der Corona-Krise antworten. “Ja, klar, die Arbeit hat begonnen”, sagte Chefsprecher Eric Mamer am Montag in Brüssel. Wann der neue Vorschlag vorliegen soll und welchen Umfang die überarbeitete Fassung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) haben könnte, ließ Mamer offen. Der Sprecher von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte jedoch, die Ziele der Kommission – mehr Geld für die Digitalisierung und für den Kampf gegen den Klimawandel – widersprächen nicht einer Aufbauhilfe für die Wirtschaft nach der Coronavirus-Krise.

Die EU-Kommission hatte ursprünglich einen Haushaltplan vorgelegt, der sich auf 1,11 Prozent der Wirtschaftsleistung belief. Das war einigen EU-Staaten zu viel, weshalb die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im Februar keine Einigung erzielten. Mit den erwarteten Ausgaben zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Virus-Krise dürfte das Budget eher noch wachsen.

RND/dpa