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Umweltfreundlicher Strom: Um die Klimaschutzziele zu erreichen, will die EU mehr Ökostrom produzieren.

Ökostrom-Quote soll auf 32 Prozent steigen

Der Klimawandel schreitet voran, schuld ist auch die Energieerzeugung mit Kohle und Öl. Die EU setzt auf mehr Ökostrom. Die Quote soll bis 2030 deutlich steigen, noch höher, als Deutschland vorgeschlagen hatte.

Der Anteil von Ökoenergie soll in der Europäischen Union bis 2030 auf 32 Prozent steigen. Darauf haben sich Unterhändler der EU-Länder, des Europaparlaments und der EU-Kommission geeinigt. Das Ziel liegt um fünf Prozent höher als ursprünglich geplant und auch über der Marke von 30 Prozent, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) angestrebt hatte.

EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete lobte die Vereinbarung auf Twitter. „Erneuerbare sind gut für Europa und heute ist Europa auch gut bei den Erneuerbaren“, schrieb er. „Diese Vereinbarung ist ein hart erkämpfter Sieg für unsere Bemühungen, das wahre Potenzial für Europas Energiewende zu heben.“

Gemeint sind sowohl Ökostrom aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse als auch erneuerbare Energien zum Heizen und Kühlen sowie für den Verkehr. Der Anteil lag zuletzt in der gesamten EU bei rund 17 Prozent. Der raschere Ausbau soll helfen, die EU-Ziele für den Klimaschutz einzuhalten. 2030 soll der Ausstoß von Kohlendioxid um 40 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen.

Von dpa/RND

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