Aktuell
Home | Nachrichten | Wirtschaft | Im Kreis der Kandidaten: Ivanka Trump bald neue Weltbank-Chefin?
Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten, wird für einen wichtigen Posten gehandelt.

Im Kreis der Kandidaten: Ivanka Trump bald neue Weltbank-Chefin?

Einer der wichtigsten Posten in der Finanzwelt wird demnächst frei. Die Tochter des US-Präsidenten gilt als eine ernsthafte Kandidatin. Sie hat einen mächtigen Fürsprecher – und Konkurrenten.

Präsidenten-Tochter, studierte Wirtschaftswissenschaftlerin und womöglich bald einer der mächtigsten Frauen in der Finanzwelt: Ivanka Trump ist laut einem Bericht der „Financial Times“ als nächste Chefin der Weltbank im Gespräch.

Die 37-Jährige soll demnach eine ernsthafte Kandidatin für den Posten sein, der traditionell mit US-Bürgern besetzt wird. Im Gegenzug geht der Chefposten des Internationalen Währungsfonds (IWF) an einen Europäer. Der bisherige Weltbank-Chef Jim Yong Kim hat vor kurzem überraschend seinen Rückzug angekündigt. Ab Februar nimmt die Weltbank nun Vorschläge für Nachfolge-Kandidaten an.

Ivanka arbeitete bereits mit der Weltbank

Auch wenn die „Financial Times“ keine Quelle nennt – Ivanka Trump wäre keine so abwegige Wahl, wie es im ersten Moment scheint: Sie hat in Washington und Pennsylvania Wirtschaft studiert. Im Jahr 2017 war sie die treibende Kraft hinter der Einrichtung eines von Saudi-Arabien unterstützten Weltbank-Fonds zur Förderung von Unternehmensgründungen durch Frauen. Ivanka gilt als enge Beraterin ihres Vaters Donald Trump, auch wenn sie bei manchen Themen wie dem Klimawandel eine andere Haltung vertritt als der US-Präsident. Die Unterstützung ihres Vaters hätte sie wohl sicher.

Neben der Präsidenten-Tochter ist auch die ehemalige US-Botschafterin bei der UN, Nikki Haley, ein hochrangiger Beamter aus dem US-Finanzministerium sowie Mark Green, Chef der US-Behörde für internationale Entwicklung, im Gespräch.

Die Weltbank ist eine weltweit tätige, multinationale Entwicklungsbank. Ursprünglich wurde sie gegründet, um beim Aufbau des nach dem Zweiten Weltkrieg zerstörten Europa zu helfen.

Im April soll die Entscheidung über die Besetzung des Postens fallen.

Von RND